Schenken oder nicht

Wie ich wurde, was ich bin – mein Weg zur Seelenerinnerin, bei der Du zur Ruhe kommen kannst

Schon als Kind saß ich mit Elefantenohren zwischen meinen großen Geschwistern und habe den Geschichten und dem Klang dazwischen gelauscht. Ich war oft eher ruhig und zurückhaltend, was ich lange Zeit als Manko empfand. Im Laufe der letzten Jahre konnte ich diese Qualitäten zunehmend als meine große Stärke anerkennen.

  1. 1976 – 1978 Budenheim bei Mainz: In meiner Kindergartenzeit fand ich oft keine Worte für das, was ich erlebt habe. Meine Mama sagte dann gerne zu mir: „Kind, sing’s“. Ich habe mich damals ganz viel singend mit ihr unterhalten. Mit Klang ging es so viel einfacher, meine Erinnerung nach außen zu bringen.
  2. 1981 – 1987 Budenheim: Nach meiner Kommunion wurde ich Messdienerin. Besonders geliebt habe ich die Zeltlager im Sommer – das Singen am Lagerfeuer und die Gottesdienste mitten auf der Wiese oder am Wald. Da war ich vollkommen erfüllt und glücklich.
Mädchen steht mit der Kerze im Kommunionkleid vor einer Hecke
1981 bei meiner Kommunion in Budenheim
  1. 1987 – 1997 Budenheim: Ich übernahm Verantwortung und baute die KJG (katholische junge Gemeinde) in meiner Heimat auf. Mit meinen Mädels habe ich vor allen Dingen stundenlang zusammen gesungen. Zum Abschluss der Zeltlager liebten wir es, einen Zeltlager-Song zu kreieren und unsere Highlights hörbar und erinnerbar zu machen.
Singen Im Zeltlager
Wir singen am letzten Abend im Zeltlager unseren ZeltlagerSong
  1. 2006 Mainz: Ich spürte, dass ich dringend eine Pause brauche, als mein duales BWL Studium an der FH Mainz erfolgreich abgeschlossen war. Da ich eine lang ersehnte Stelle bei einem großen Unternehmen bekam, machte ich trotzdem weiter – mehr auf dem Zahnfleisch kriechend, als sonst was.
Frau mit langen braunen Locken sitzt mit einer Katze und ihren Jungen auf dem Schoß auf grauen Steinen
Nach dem Studium: Auf der Alm – back to basic
  1. 2006 – 2010 Ingelheim: Die größte Freude hatte ich, wenn ich völlig artfremde Aktionen in meinem Job machen konnte. So habe ich zum Beispiel mit einem großen Kreis internationaler Auditoren zum Abschied unserer Chefin ein Lied umgedichtet und zusammen gesungen. Die haben wirklich alle aus vollem Herzen mitgesungen! Das war so berührend.
  2. 2008 Ingelheim: Ich merkte, dass ich etwas tun musste, was meine Seele nährt. Vergeblich suchte ich einen Singkreis (keinen Chor), bei dem ich einfach aus ganzem Herzen singen konnte. Da ich keinen fand, gründete ich kurzerhand selbst einen. Das war ein super verbindender Kreis von Menschen zwischen Anfang 20 und Ende 80. Musikalisch wirklich komplettes Querbeet: Von Volkslieder, Schlager, Neue Deutsche Welle über christliche Lieder bis zu Pop und Rock aus aller Welt.
  3. 2010: Ich landete trotzdem in einem Burnout und nix ging mehr. Da fing ich selbst an, mich wieder zu erinnern, was ich wirklich will und was ich nicht will und kann. Das Buch „Mary – die unbändige göttliche Lebenslust“ war da ein wesentlicher Weckruf für mich. Ich war lange Zeit krankgeschrieben und konnte anschließend wie durch ein Wunder auf Teilzeit reduzieren.
  4. 2013 Ingelheim: Plötzlich hatte ich die Möglichkeit, für ein Jahr unbezahlt freigestellt zu werden. Nachdem mein Wunsch nach Freistellung lange unmöglich schien, war das eine riesen Freude! Ich hatte damals das Gefühl: „In einem Jahr bin ich nicht mehr da, wo ich jetzt bin. Ich muss Platz machen für Neues“. So löste ich mein Zuhause auf, was unglaublich viel Kraft gekostet hat und fast 3 Monate dauerte! Während der Auflösung lebte ich auf einem Campingplatz direkt am Rhein. Das fühlte sich schonmal sehr frei und naturverbunden an.
Ein Boot auf einem Fluss mit Gras im Vordergrund und einem rosanen Abendhimmer
Die Aussicht von meinem kleinen Wohnwagen direkt auf den Rhein
  1. 2013 – 2015 Süddeutschland: Als wwoofer war ich für Kost und Logis „heute hier – morgen dort“ auf der Suche nach neuen Lebens- und Arbeitsmodellen. Außerdem hoffte ich den Platz und die Gemeinschaft, wo ich leben und wirken kann, zu finden. Eine neue wichtige Erfahrung war damals, aus einer Situation zu gehen, wenn es sich nicht mehr stimmig angefühlt hat. Mein Leben lang hatte ich immer viel ausgehalten.
  2. 2014 – 2015 Westerwald: Bei Yoga Vidya wurde ich zur Yogalehrerin und Ayurveda Gesundheitsberaterin ausgebildet. Das Yoga und Ayurveda brachten mich meinem Gespür für mich selbst und dem Licht in mir wieder so viel näher. Ich verband mit großer Freude von Anfang an die Musik mit den Yogastunden. Menschen in die Ruhe und Entspannung begleiten war voll mein Ding!
Ich dachte, ich werde eine ganz normale Yogalerherin 🙂
  1. 2015 – 2018 Karlsruhe: Den Platz und die Gemeinschaft zum Leben und Wirken hatte ich noch nicht gefunden. Dafür gingen gefühlt unzählige Türen für mich in Karlsruhe auf, so dass ich hier wieder einen festen Wohnsitz suchte. Bei Befreit Lieben fand ich über das kaschmirische Tantra den Weg zu meinem Herzdiamant. Ich absolvierte dort auch die Ausbildung zum Trainer und wurde Teil des Teams. Besonders berührt haben mich die innigen Begegnungen auf den Frauenseminaren.
Mit Befreit Lieben auf Korfu
  1. 2017 Sulzisee: Mein tiefer Wunsch nach einer liebevollen, wertschätzenden Beziehung geht in Erfüllung. Ich treffe Peter, mit dem ich seitdem auf der abenteuerlichen Forschungsreise der Liebe und Verbundenheit bin.
Ein Mann und eine Frau sitzen aneinandergelehnt auf dem Boden und lachen
zusammen mit Peter auf der Treppe vorm Haus zum Sonnenuntergang.
  1. 2017 – 2019 Schweringen: Meine Liebe zum Klang vertieft sich auf magische Weise bei verschiedenen Ausbildungen am Peter Hess Institut und verbindet sich mit Bewegung. Durch die Ausbildung zur Sterbebegeitung stiess ich auf ein Klangseminar „Trauer braucht Wärme„.
  2. 2018 Malsch: Über meine Singkreise hinaus beginne ich Räume zu öffnen, in denen vor allem Frauen wieder mit sich selbst in Kontakt kommen. Sie können sich wieder spüren und mit allen Sinnen genießen.
  3. 2019 Malsch: Meine ganz eigene Verbindung von Klang und intuitiver Bewegung mit Schwerpunkt auf Entspannung und nix müssen wird geboren. Viele meiner Teilnehmer nennen es schlicht Klangyoga. Es ist ein besonders heilsamer Raum, der hier entsteht.
Eine Frau sitzt im Schneidersitz umringt von Klangschalen
Klang umfängt und erfüllt mich
  1. 2020 – 2021 weltweit: So wie 2010 bei mir persönlich nix mehr ging, geht plötzlich weltweit nix mehr. Das öffnet mir ganz neue Horizonte: Ich beginne mit meiner Klangarbeit online zu arbeiten. Etwas, das vorher für mich nie nicht denkbar gewesen wäre! Der „magische Seelenklang“ entdeckt das Licht der Welt und der begleitete Online Kurs „Verbinde Dich mit Deiner Seelenkraft“.
Eine Frau im Vordergrund und Klangschalen im Hintergrund mit einem improvisierten Tonstudio mit Kissen daneben ein Laptop
Vor meinem improvisierten Tonstudio für den Online Klang
  1. Heute: Ich wirke auf allen Ebenen – Unser wunderschöner Platz hier in Malsch verbindet sich mit der Online Welt. Von nah und fern kommen vor allem gestresste Frauen mit der Sehnsucht nach einer liebevollen Beziehung zu mir. In kleinen Gruppen oder einzeln tauchen sie in diese Oase ein. Bei mir können sie zur Ruhe kommen und sich erinnern, wie ihre Seele wirklich lieben will. Ich fühle mich reich beschenkt – innen und außen angekommen.
Frau steht mitten im Rosengarten
In der Gartenoase – ein Traum voller duftender Rosen

Zentrum der Stille und des Klangs
Regina Aruna Kienetz    

Wenn Du auch zur Ruhe kommen und Dich erinnern möchtest, melde Dich gerne für ein kostenloses Orientierungsgespräch bei per Mail bei mir: rkienetz@gmx.de oder per Whatsapp/Signal/Telegram unter 0049 162 1935942

6 Gedanken zu „Wie ich wurde, was ich bin – mein Weg zur Seelenerinnerin, bei der Du zur Ruhe kommen kannst

  1. Liebe Regina,

    ein toller Weg, sehr inspirierend 🙂 Ich war auch Messdienerin und bei den Pfadfindern und kann genau nachvollziehen was du meinst mit den Sommerlagern, Lagerfeuer, das hat für mich immer noch eine ganz besondere Atmosphäre 🙂
    Ich wünsche dir noch ganz tolle Erlebnisse auf deiner Reise.

    Liebe Grüße

    Anthea

    • Danke Für Deine lieben Wünsche auf meiner Reise liebe Anthea!
      Ja – Zeltllager und Lagerfeuer sollten wirklich alle Kinder erleben, gell?
      Klangvolle Herzensgrüße
      von Regina

  2. Ramona

    Der Blog war eine ganz wundervolle Idee. Ich mag das entspannte, ablenkungsfreie Lesen.
    Ich mag den Einblick 🙂
    Sicherlich werde ich mich von Zeit zu Zeit wieder hierher verirren und freue mich auf noch mehr Input.

    Liebe Grüße von der Kräuterfee

    • Liebe Kräuterfee,
      ich fand die Blogidee auch super. Vor allem die großartige Energie in der Gruppe. Toll, dass Du auch mit dabei warst!

      Klangvolle Herzensgrüße
      von Regina

  3. Carola

    Liebe Regina, dein Weg ist sehr berührend, was du schreibst geht mit meiner Seele in Resonanz. Ich freue mich für dich, dass du deine Berufung gefunden hast und anderen damit Nahrung für die Seele gibst. Mach weiter so! (Auch mit dem Bloggen 🤗)

    • Liebe Carola,
      Vielen lieben Dank für Dein Feedback und besonders für Deine Ermutigung!
      Alles erdenklich Liebe und
      klangvolle Herzesgrüße von mir zu Dir
      Deine Regina

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