Frau in Regenjacke steht im Wald und gestikuliert mit den Händen

Verbundenheit im Wald spüren

Sobald ich die Grenze zwischen den Streuobstwiesen und dem Wald übertrete, nehme ich ganz bewusst mit allen Sinnen wahr: Was höre ich jetzt? Was sehe ich? Wie riecht es jetzt? Was kann ich spüren? Und wie schmeckt dieser Augenblick?

In Dankbarkeit verweben

Dankbar trete ich ein in diese Gemeinschaft aus Pflanzen und Tieren und werde Teil von ihr. Ich atme den frischen Sauerstoff und die Terpenoide der Bäume ein… so werden sie ein Teil von mir. Und ich atme meine verbrauchte Atemluft in den Wald aus – so werde ich auch Teil des Waldes.

Wir – der Wald und ich – verlieben uns Atemzug und um Atemzug. („wir verweben uns“ wollte ich eigentlich schreiben, aber die Diktierfunktion hat „verlieben“ draus gemacht! Ist das nicht schön?)

Die Terpenoide kommunizieren übrigens mit unserem Immunsystem und steigern seine Aktivität deutlich messbar!

Neue Erfahrungen machen

Vor kurzem war ich ganz in meinem Element, als ich eine Gruppe von Menschen durch den Wald begleiten durfte – auf für sie ganz neuen Erfahrungen.

Ganz besonders gefreut hat mich die Rückmeldung eines Teilnehmers, der sich im Wald sonst sehr unwohl gefühlt hat. Auch er ist mit einem echt guten Gefühl und voller Dankbarkeit für viele schöne Augenblicke mit uns aus dem Wald gegangen. Er hatte eine wirklich neue Erfahrung gemacht!

Das hat mich sehr berührt, denn ich wünsche mir so sehr, dass sich viele Menschen so sicher und geborgen im Wald fühlen, wie ich das empfinde.

Wenn ich in diese Gemeinschaft eintrete, habe ich sofort das Gefühl willkommen zu sein. Das Netz des Lebens ist im Wald für mich so spürbar. Dieses Netz, das mich nährt und hält. Dieses Netz, das die Welt hält.

Als wir den Wald wieder verlassen haben, haben wir ganz bewusst die schönen Augenblicke dieser Zeit noch mal vor unser geistiges Auge geholt und die Freude und Dankbarkeit dafür in unserem Herzen ausgedehnt!

Diese Dankbarkeit haben wir dem Wald geschenkt.

Der Wald verwandelt

Alles ist miteinander verbunden und ich bin mir sicher, dass diese Waldgemeinschaft spürt, wenn wir unsere Freude und Dankbarkeit ebenso dort hineingeben, wie unsere verbrauchte Atemluft oder auch unsere Unruhe, die wir vielleicht in den Wald mit hineinbringen… ich gehe auf jeden Fall oft in meinen geliebten Wald, wenn es in mir aufgewühlt ist! Und ich komme mit viel innerer Ruhe und Gelassenheit wieder aus ihm heraus.

Durch den Regen in den Tagen vor unserer Waldzeit waren die Farben im Wald auch noch mal super intensiv!! Da habe ich mit meiner orangenen Regenjacke noch den passenden Farbakzent dazu gesetzt 😉

Eine Frau mit organener Regenjacke steht im Wald und gestikuliert mit den Händen
Leuchtend und voll in meinem Element stehe ich mit meiner Regenjacke im Wald

Das mache ich auf jeden Fall wieder. Vielleicht auch schon bald. Falls du Interesse daran hast, melde dich gerne. Vielleicht kann ich eine WaldZeit ja mit dir zeitlich abstimmen!? Schreibe mir dazu gerne an rkienetz@gmx.de

War auf jeden Fall eine riesen Freude!

Klangvolle Herzensgrüße
Mit Viiiiiiiiel Liebe
Deine Regina

4 Gedanken zu „Verbundenheit im Wald spüren

    • oh wie schön Gaby! Ja es ist fasziierend, wie unterstützend die Natur sein kann, wenn Menschen die Furcht vor ihr verlieren…
      Klangvolle Herzensgrüße
      von Regina

  1. Ramona

    Ach Gottchen…. für mich ist das so Alltag (nicht abwertend), dass ich ganz vergessen habe, dass es für andere anders wirkt. Aber stimmt: Manchmal nehme ich Menschen mit, die nie im Wald sind. Das ist für mich nach all den Jahren ganz wunderbar immer mal wieder auch den Blickwinkel einzunehmen. Tatsächlich übernimmt dann mein Hund, für den das ja auch unser normaler Lebensraum ist die Aufgabe mit der Sicherheit. kann sie in dem Moment wohl besser als ich 😀
    Obwohl, es ist nicht mein Hund, es ist unsere gemeinsame Kommunikation. Mein Hund ist meine rechte Hand: Sie hört andere Dinge, sie sieht andere Dinge, sie riecht deutlich schneller als ich…und durch unsere Kommunikation miteinander, als Team geben wir glaube ich gemeinsam Sicherheit 8ok, ich schlecke meinen Begleitern nicht quer über die Backe)…aber stimmt… jetzt wo ich drüber nachdenke, ist die besondere Sicherheit, die der Hund vermittelt auch dieses Team-Work: Danke für deine Wahrnehmung, ich nehme sie zur Kenntnis und ziehe sie in meine Abwägungen mit ein.

    Ich selber merke solche Dinge gar nicht mehr. Ist Alltag. Meinen Begleitern fällt das manchmal auf.
    Der Hund bemerkt etwas, ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit (tatsächlich mit einem: „Danke, gutes Mädchen, ich habs gesehen“ (obwohl ich es manchmal höre oder rieche)“ und übernehme dann die Situation.

    Schöner Post, es erinnert mich daran, dass alles eine Frage des Blickwinkels ist. Für mich ist Wald Zuhause.

    • Wie schön, dass ihr so ein eingespieltes Team seid liebe Ramona!!!
      Da erweitert Dein Hund ja quasi Deine Sinne. So habe ich das auch noch nie gesehen! Danke für diesen Blickwinkel.
      Alles alles Liebe zu Dir!
      Regina

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