Halbjahresrückblick 2022 – was habe ich mir gewünscht, was wurde wahr

An Neujahr habe ich mir für dieses Jahr so einiges gewünscht. Bei mir gibt es bewußt keine Jahresvorsätze. Ich wünsche mir tief aus meinem Herzen das, was mich wirklich berührt. Vor ein paar Tagen hatte ich Lust durch meine Bildergalerie zu stöbern und auf mein erstes Halbjahr zu schauen. Das war total schön und ich mag hier mit Dir teilen, was ich dabei so alles entdeckt habe an magischen Wunscherfüllungen.

Rückblick Januar

Dieses Jahr waren wir mal wieder richtig oft zusammen auf der Höhe im Schnee. Bei uns in Malsch schneit es ja wirklich wenig, aber nur wenige Höhenmeter weiter in den Schwarzwald hinein, zeigt sich der Winter von einer glitzernden Seite! Auf unseren Ausflügen hatten wir nicht nur tolle Aussichten, sondern auch viele schöne Begegnungen mit Menschen. Berührende Begegnungen war einer meiner Wünsche 🙂

Ende Januar waren wir im Pfälzer Wald (wundervolles Wandergebiet mit magischen Felsformationen!) in einem kleinen Ferienhaus mit eigener Sauna. Nach den Turbulenzen der letzten 2 Jahre habe ich die Zeit in dem kleinen heißen Raum mit jeder Zelle voll und ganz genossen! Dort ist in mir der Wunsch entstanden, auch eine kleine Sauna haben zu wollen… Mal schauen, ob sich dieser Wunsch auch erfüllt 🙂

Rückblick Februar

Zu der Zeit, als wir in der Pfalz waren, wurde unser zweites wundervolles Enkelkind geboren. Das ist für mich das größte Wunder – ich habe ja selbst keine Kinder geboren – und ich freue mich immer so, als Oma mit den Kleinen in Kontakt zu sein.

Viel Leichtigkeit und Lachen hatte ich mir an Neujahr unter anderem gewünscht… Und wir haben wirklich schon viel gelacht. Ausgeruht habe ich mich nach wie vor immer wieder. Nach all den Jahren fühle ich mich doch immer wieder plötzlich sehr erschöpft. Wenn möglich erlaube ich mir zu ruhen, wenn das so ist – im Gegensatz zu früher, wo ich das oft versucht habe zu unterdrücken.

Rückblick März

Im März waren Peter und ich auf einem HAKA mit Toroa (einem Maori Ältesten) und Jana Ritzen. Das war ein zutiefst berührendes Erlebnis, bei dem wir mit fast 40 Menschen spüren durften, was es bedeutet, wenn Männer und Frauen sich mit ihren ureigenen Qualitäten gegenseitig Wind unter die Fügel pusten. So viel Heilung. Wow!!! Auf diesem HAKA Workshop habe ich auch ganz viele Menschen endlich mal live getroffen, die ich bisher nur von Facebook kannte. Das war auch großartig!!!

Immer wieder hatten wir in den letzten Monaten Besuch. Vor allem auch von meiner großen Familie. Darüber freue ich ich ganz besonders!!

Ich habe das Gefühl wir hatten auch echt super viele magische Regenbogen in der letzten Zeit. Oft in so einem goldenen Licht. Meinstens gab es diese schönen Regenbogen wie eine Antwort des Himmels, wenn ich mit dem Klang gewirkt habe.

Der Halbmond…. hat dieses Jahr eine ganz besondere Anziehungskraft auf mich. Mir war ja bewußt und bekannt, die unterstützende Kraft des Vollmondes zu nutzen, um etwas loszulassen – oder den Neumond, um den Samen für etwas Neues zu säen. Und der Halbmond – er unterstützt so sehr etwas in Balance zu bringen. Und Balance ist mir seit einiger Zeit ein besonderes Bedürfnis. Ich habe das Gefühl nicht nur in mir, sondern besonders auch in der Welt ist so viel aus der Balance geraten und Bedarf dieser Qualität!

Immer wieder gab es Oma-Zeiten und Kuschelzeiten mit unserer lieben Katze Tara. Diese Zeiten von einfach miteinander sein sind so ein großes Geschenk für mich.

Und wilde Pflanzen von der Wiese dürfen mittlerweile natürlich auch an keinem Tag fehlen. Mein Wissen um die feinen Wilden erweitert sich immer mehr. Ich habe das Gefühl, je mehr die wilden Pflanzen Teil meiner Speisen sind, umso mehr finde ich Kontakt mit meiner eigenen wilden, freien Seite.

Rückblick April

Meinen 50. Geburtstag durfte ich dieses Jahr feiern. Ein halbes Jahrhundert…!!! Und diesmal hatte ich richtig Lust, auch mit meiner Familie zu feiern. Das ist neu, weil wir in der Familie auch eher die Tradition von Familienfesten haben – jenseits solcher Sachen wie Geburtstag oder Weihnachten. Damit es an meinem 50. nicht zuviel auf einem wird, habe ich dann Freitag und Samstag mit Freunden gefeiert und Sonntag mit der Family. Ich hatte erst 2 Wochen vorher die Idee, nicht nur meine vielen Geschwister, sondern auch meine ganzen Nichten und Neffen einzuladen. Ganz schön überrascht war ich, dass 8 von den 10 samt ihren Familien zusagten und kamen. 22 Erwachsene und 10 Kinder – da war ganz schön Leben hier in der Bude! So viel Musik und Geselligkeit. Nach 2020 und 2021 schon richtig ungewohnt..

An meinem Geburstag gab es auch Überraschungsbesuch und starke helfende Hände haben uns unterstützt, den neuen Ofen an seinen Platz zu tragen.

Im April war die Wiese noch voll von den Gänseblümchen. Da ist mein Wunsch wahr geworden mal so richtig schöne Bilder von mir im Gänseblümchenmeer zu haben. Zur Zeit ist da alles ganz braun und trocken – kaum wiederzuerkennen. Ich nenne sie im Sommer ja liebevoll unser „griechischer Rasen“.

Rückblick Mai

Dieses Jahr haben die Rosen besonders üppig geblüht, himmlisch geduftet und uns viele lauschige Plätze im Garten beschert. Dafür waren sie außergewöhnlich schnell mit der Blüte durch. Momentan sind nur vereinzelte Rosen zu finden. Meine verstorbene Mama nannte mich ja oft „Röschen“ und einer meiner Schwestern sagt heute noch „meine Rose“ zu mir. So habe ich zu den vielen Rosen hier im Garten eine ganz besonders innige Beziehung.

Mit Tara hier auf dem Schoß hatte ich den Entschluss gefasst, meinen Blog mit der Boom-Boom-Blog-Challenge von Judith Peters wieder zu beleben. Ich staune, denn das hier ist seitdem schon der 5. Artikel.

Etwas Kopfzerbrechen hat es mir dann mit dem ersten neuen Blogartikel doch gemacht… tagelang habe ich keinen Anfang damit gefunden (Foto unten rechts). Nachdem ich diese Blockade geteilt habe, ist es dann ja doch geflutscht und der Beitrag „Wie ich wurde, was ich bin“ ist mit vielen anderen zusammen Sonntags erschienen.

Ja und gesungen haben wir schon richtig oft zusammen dieses Jahr. Ein paar mal auch schon im Garten bzw auf der Terasse. Die Kreise sind alleine dadurch schon größer geworden, dass wir weiter auseinander sitzen, als früher (haha). Zusammen singen war auf jeden Fall auch so ein richtig großer Herzenswunsch zum Jahresanfang, der wahr geworden ist. Heute – also am Tag der Veröffentlichung dieses Beitrags singen wir wieder im Garten. Du kannst Dir sicher vorstellen, dass meine Freude gerade riesig ist!

Immer wieder gab es Besuch von meinen Nichten mit ihren Kindern. Besonders schön war der Besuch über Muttertag. Da konnte ich selbst meine mütterliche Energie ausleben und die beiden jungen Mütter etwas verwöhnen. Die vielen Blümchen, die ihre Jungs ihnen gepfückt haben, sind dann bei mir verblieben. Das war irgendwie auch voll schön – meine ersten Muttertagsblumen.

Rückblick Juni

Obwohl ich wieder mal so Rückenschmerzen hatte, dass ich mich kaum bewegen konnte, bin ich zusammen mit Peter in die Berge zu Boundless Moves mit Stefan Rainer gefahren. Auf 1500m auf der liebevoll geführten Berndlalm mit Ausblick auf die schneebedeckten Gletscher, habe ich wieder viel ganz wundervollen Kontakt zu meiner Bewegungsfreude gewonnen! Die kann unter Schmerzen ja schon mal flöten gehen… Oft ist viel mehr möglich, als wir uns vorstellen können! Dafür geht ein großes Dankeschön an Stefan Rainer und seine ansteckende Begeisterung für Bewegung!

Es war auch eine richtig schönen Gruppe bei Boundless Moves. Von echten Bewegungscracks über ganz normal sportliche Menschen, bis zu so körperlich eingeschränkten Bewegungsmuffeln wie mir… Und faszinierender Weise war für jeden was dabei!

Zur Sommersonnenwende hatte ich dieses Jahr zum ersten mal einen Blumenkranz. Ihn zu binden hat mich ganz viel mit meiner kindlichen Freude verbunden – und der Duft war regelrecht berauschend! Ein sehr erhebendes Gefühl so ein Blumenkranz. Kann ich wirklich empfehlen. Aus gesundheitlichen Gründen konnte ich das Fest und Feuer zur Sonnenwende leider nicht wie geplant im Garten machen. Dank der letzten 2 Jahre konnte ich spontan auf Zoom umstellen und habe mit einer ganz feinen, kleinen Runde ein sehr kraftvolles Ritual zusammen gemacht.

Erkennst Du hier auf dem Foto unten in der Mitte unseren griechischen Rasen im Hintergrund? Er hat uns inspiriert einen griechischen Abend bei uns im Garten zu machen. Es gab allerlei Leckereien, griechische Musik und heiß war es auch 🙂 Das war so richtig nach meinem Geschmack „ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt“ 😉

Dieses Jahr habe ich zum ersten mal so richtig viel Freude daran aus den Gartenfrüchten feine Aufstriche zu zaubern. Sonst war das eher Peters Ding. Stand so nicht auf meiner Wunschliste, fühlt sich aber trotzdem richtig schön an!

Während das ganzen Halbjahres

Bücher….. Ich habe dieses Jahr sooooo viele Bücher gelesen! Inspiriert durch einen Halbjahresrückblick mit Buchtiteln von Britta Weinbrandt auf Facebook habe ich auch mal geschaut, was ich so alles gelesen habe. Ich bin auf über 30 Bücher gekommen!!! Krass oder? Am allermeisten berührt haben mich dabei die 4 Bände von den Lehren der Großmütter – beginnend mit „Selbstermächtigung, die Offenbarung des zutiefst Weiblichen“. Es geht darum, dass es auf dieser Welt wieder mehr weibliche Energie braucht. Die weibliche und männliche Energie ist so aus der Balance geraten (erinnerst Du Dich an mein Thema mit der Balance oben?). Ich werde sicher an anderer Stelle mehr über diese Bücher und was es mit mir gemacht hat schreiben oder auch in meinem Podcast sprechen. Die Großmütter sind dabei übrigens ein Synonym für das göttlich Weibliche.

Mein Fazit

Frau steht in einer Wiese und breitet die Arme nach oben aus

Wenn ich auf dieses Halbjahr schaue, schaue ich gerne darauf: Meine Arme breite ich aus und empfange wie Sterntaler. Ich sehe, dass sich viele Wünsche bereits verwirklicht haben – vor allem im privaten Bereich.

Es gibt auch noch Potential: Beruflich habe ich weniger erreicht, als ich mir gewünscht habe. Ich freue mich, dass ich immerhin einige Menschen mit der Sehnsucht nach einer liebevollen Beziehung begleiten durfte noch mehr bei sich selbst und in ihrem inneren Frieden anzukommen. Und ich freue mich auf all das, was da noch kommen wird.

Und natürlich bin ich schon gespannt, was ich entdecken darf, wenn ich Anfang 2023 auf das ganze Jahr 2022 zurück schaue. Jetzt und heute säe ich den Wunsch, mehr Menschen mit meinem Blog zu erreichen. Bisher habe ich ja viel und regelmäßig auf Facebook geschrieben. Das darf sich verlagern in die weite Welt der Blogosphäre im www 🙂

Wie schaust Du auf Deine erste Jahreshälfte?

Ich wünsche Dir eine wundervolle Zeit!
Klangvolle Herzensgrüße
mit viiiiiiel Liebe
Deine Regina

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Dann schau mal, hier kommst Du zu meinen aktuellen Blogartikeln:

Frau steht in einer Wiese und breitet die Arme nach oben aus

Die Magie der Dankbarkeit

„Dankbar sind nicht die Glücklichen, sondern glücklich sind die Dankbaren“ sagte Francis Bacon sinngemäß.

Oft höre ich „Mir fällt es schwer mit der Dankbarkeit, wenn es nicht gut läuft.“ Und die Magie liegt eben genau darin, nicht (nur) dankbar zu sein, wenn es gut läuft – sondern (vor allem) dann, wenn die Umstände scheinbar keinen Grund zur Dankbarkeit geben.

Falls Du den Beitrag übrigens lieber anhören magst, findest Du die
Magie der Dankbarkeit als Folge 041 auch in meinem Podcast auf Anchor und
allen anderen gängigen Plattformen unter „Zwischen Stille und Klang„.

Wirklich dankbar zu sein bedeutet eben nicht, nur Danke zu sagen – ob jetzt einer Person oder dem Leben – wenn ich etwas bekomme. Das Geheimnis liegt darin, dankbar zu sein für das was ich bereits habe!!

Das Prinzip geben und nehmen

Wir halten so viel in unserem Leben für selbstverständlich, dass wir darüber schon vergessen, wie dankbar wir sein können für das, was wir haben. Oft merken wir, was wir haben, wenn es uns anfängt zu fehlen. Bei der Gesundheit z.B ist das ganz deutlich zu spüren. Wenn es mir anfängt körperlich schlecht zu gehen – wenn ich vielleicht einen Unfall habe und mich auf einmal nicht mehr bewegen kann – dann weiß ich auf einmal zu schätzen: Diese Möglichkeit spazieren zu gehen und mich frei zu bewegen.

Wenn ich Dinge für selbstverständlich nehme, bin ich in einem Nehmen-Modus. Das Wort sagt es ja schon so schön: Für selbstverständlich NEHMEN. Wenn ich etwas nehme, werde ich ganz natürlicher Weise etwas dafür geben müssen. Alles ist im Fluss. Oft geschieht das dann nicht bewußt oder freiwillig und wir haben das Gefühl, keinen Grund zur Dankbarkeit zu haben.

Wenn wir aber beginnen nichts für selbstverständlich zu nehmen und für die Dinge dankbar zu sein, die wir bereits haben, dann sind wir im Geben-Modus. Wir geben Dankbarkeit und in Folge werden wir etwas bekommen. In meiner Erfahrung waren das noch mehr Dinge, für die ich dankbar sein kann. Erinnere Dich: „Dankbar sind nicht die Glücklichen, sondern glücklich sind die Dankbaren“

Als ich vor einigen Jahren so richtig viel und bewußt anfing Dankbarkeit zu üben, begann mein Leben wirklich magisch zu werden. Und als ich die Dankbarkeit überall in meinem Körper fühlen konnte, intensivierte sich die Magie nochmal.

Dein Fokus verstärkt alles

Mal so nebenbei: Ganz oft haben wir den Fokus auf den Dingen, die wir verbessern wollen. Oder auf den Problemen, die es zu lösen gilt und damit beschäftigen wir uns aber ganz viel mit den Problemen! Das heißt, wir beschäftigen uns natürlich auch viel mit dem was uns nicht gefällt und was uns nicht gut tut. Vielleicht hast Du auch schonmal gemerkt, dass das ganz schön unzufrieden machen kann!? Ich habe jedenfalls früher in meinen Beziehungen viel an den Dingen „gearbeitet“, die nicht gut waren. Puh – alleine diese Formulierung fühlt sich heute schon so schwer an für mich.

Eine Frau in weißer Kleidung steht in einer Wiese und hält Ausschau

Heute liegt mein Fokus in meiner Beziehung und anderen Lebensbereichen darauf, die Dinge zu stärken, die mir gut tun und mir gefallen. Dort setzt auch der Klang immer an. Bei dem, was gut ist. Das wird ausgedehnt.

Die andere Ebene

Die Lösung liegt auf einer anderen Ebene, als das Problem. Wir können uns mit einer intensiven Praxis von Dankbarkeit ganz wunderbar selber auf diese andere Ebene bringen. Auf diese Ebene, wo die Lösungen wieder sichtbar und fühlbar werden. Eine grundsätzliche Haltung von Dankbarkeit macht uns innerlich weit und offen für das Feld der Möglichkeiten. Und die Möglichkeiten sind aus meiner Sicht unendlich.

Stell Dir vor, du suchst nur nach der Sch… , die auf deinem Weg liegt. Dann verpasst Du die ganzen schönen Ausblicke auf dem Weg. Dankbarkeit hilft Dir quasi, den Kopf zu heben und mehr zu sehen, als der Mist, der vor Dir liegt.

Über Dankbarkeit die Zukunft mit der Gegenwart verbinden

Schon heute für das dankbar sein, was ich in der Zukunft erhalte, hast Du vielleicht schon mal gehört. In meiner Wahrnehmung liegt ein großes Geheimnis in der Verbindung der Zukunft mit der Gegenwart: Ich schaue, was denn die Qualitäten dessen sind, was ich mir da für die Zukunft wünsche. Und dann schaue ich, wo habe ich das denn bereits jetzt in meinem Leben!?

Ich habe mir ja zum Beispiel lange die liebevolle, wertschätzende Beziehung gewünscht. So habe ich angefangen Ausschau zu halten, wo es sich liebevoll und wertschätzend in meinem Leben anfühlt. Auch jenseits der Beziehung, die ich mir wünschte.

Und genau dafür fing ich an wirklich dankbar zu sein.

Oder ein anders Beipiel aus dem Bereich Gesundheit: Ich habe oft Rückenschmerzen. Der Rücken tut immer wieder weh und schränkt mich auch immer wieder in meiner Bewegungsfreiheit ein. Wenn ich mir meinen Wunsch anschaue, dass mein Rücken nicht mehr weh tut und dass ich mich frei bewegen kann, dann kann ich sehen, dass ich mir Bewegugsfreiheit wünsche.

Es gibt ja ganz viele Körperteile, die kann ich frei bewegen. Ich kann ganz wunderbar meine Hände und meine Arme bewegen. Ich kann meine Augen bewegen. Ich kann alles sehen, auch wenn ich ich mittlerweile eine Brille brauche. Aber es gibt ganz viel, wo ich mich frei bewegen kann und ich kann ganz tiefe Dankbarkeit für das empfinden, wo ich mich frei bewegen kann.

Dafür übe ich mich in Dankbarkeit.

Über Dankbarkeit die Gegenwart mit der Vergangenheit verbinden

Auch in meiner Vergangenheit gab es viele Situationen, in denen ich das schon erlebt habe, was ich mir jetzt für die Zukunft wünsche. Vielleicht in anderen Formen. Aber wenn ich beginne die Qualitäten hinter den Formen zu erforschen, dann kann ich die Qualitäten in aller Regel auch schon in meinem Leben entdecken.

Dann kann ich auch noch die Dankbarkeit für das ganz intensiv praktizieren: Ich fühle Dankbarkeit für die ganze Beweglichkeit, die ich bereits in der Vergangenheit hatte. Ich kann mich in den schönsten Momenten visualisieren, wie ich mich frei und leicht bewegt habe und dafür dankbar sein.

In Bezug auf die wertschätzende Beziehung kann ich mir jede Situation vor mein geistiges Auge rufen, in der ich Wertschätzung und einen liebevollen Umgang erlebt habe. Denk dran: Was wäre, nichts für selbstverständlich zu nehmen!? Ich erinnere mich auch an die Situationen, in denen ich selbst wertschätzend oder liebevoll war. Und ich mache die Freude und Dankbarkeit darüber in mir groß.

Der Punkt, an dem die Magie der Dankbarkeit entsteht

Wenn ich jetzt die beiden oberen Punkte verbinde, verbinde ich die Zukunft und die Vergangenheit mit der Gegenwart. Und da beginnt die Magie der Dankbarkeit.

Eine Frau in weißer Kleidung steht mit gefalteten Händen in einer Wiese

Dankbar sein für die Beweglichkeit, die ich jetzt habe und dann gleichzeitig auch schon eine Dankbarkeit für die Beweglichkeit, die ich mir noch wünsche: Damit verbinde ich Zukunft mit der Gegenwart. UND die Vergangenheit mit der Gegenwart – dann fällt die Zukunft und die Vergangenheit in diesem Jetzt zusammen. Dieses JETZT, von dem so viele Weisheitslehrer sprechen. Dieses gegenwärtig im Jetzt sein ist immer wieder der Schlüssel:


Ich bin JETZT dankbar und freue mich für das, was ich in der Vergangenheit bereits hatte.
Ich bin JETZT dankbar und freue mich für das, was ich in der Zukunft haben werde.
Ich bin JETZT dankbar und freue mich für das, was ich jetzt schon von dem in meinem Leben finden kann, was ich mir für die Zukunft wünsche.

Da entsteht wirklich eine unglaubliche Kraft und Magie und werden Wunder möglich. Dann beginnen Synchronizitäten im Leben und DAS ist aus meiner Sicht die WAHRE Magie der Dankbarkeit.

Magie entsteht nicht, wenn ich dankbar bin für Sachen, die ich bekomme. Auch nicht, wenn für etwas, das ich mir gewünscht habe. Wie Du jetzt vielleicht merkst, ist das nur ein kleiner Teil der Dankbarkeit, um die es bei der Magie der Dankbarkeit geht. Erinnere dich: „Dankbar sind nicht die Glücklichen, sondern glücklich sind die Dankbaren“

Magnetisch sein

Wenn Du schaust: Wo habe ich das denn jetzt schon in meinem Leben und dafür Dankbarkeit ausdehnst, dann wirst Du zu einem Resonanzraum, mit dem Deine Wünsche in Resonanz gehen können. Alles ist in Resonanz miteinander. Alles ist miteinander verbunden und wenn ich Dankbarkeit für das, was ich mir wünsche in mir ausdehne, dann werde ich zum Magnet. Der Magnet von dem all die Dinge angezogen werden können, die eine ähnliche Frequenz haben. Gleich und gleich gesellt sich gerne, hast Du sicher auch schon gehört.

Dankbar von der Theorie in die Praxis

Ich mag dir eine winzige kleine Übung hier ans Herz legen: Das ist am Abend mit Dankbarkeit auf das zu schauen, was schön war an diesem Tag. Halte Ausschau nach dem, was Dich an diesem Tag erfreut hat. Und dann sage dir das magische Wort: DANKE.

Du kannst Dir dazu einen kleinen Stein suchen, den du irgendwo auf dem Spaziergang findest, und an dein Bett legen. Ich habe einen Rosenquarz-Anhänger genommen, den ich sowieso immer an an meinem Hals an meiner Kette hängen habe.

Nimm diesen Stein, wenn Du abends ins Bett gehst, in die Hand. Denke an das, was schön war an diesem Tag und sage dir ein DANKE.

Du verstärkst damit noch mal die Dankbarkeit in dir für das, was war an diesem Tag. Du beschließt diesen Tag in Dankbarkeit und gehst dankbar in die Nacht. Also idealerweise machst du das wirklich als allerletztes, wenn du ins Bett gehst. Du gibst dir damit die Chance am nächsten Morgen mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit auch schon mit einem guten Gefühl wieder aufzuwachen und in den Tag zu starten.

Ganz oft starten wir schlecht in den Tag, weil wir mit einer schlechten Stimmung in die Nacht gegangen sind. Wenn du den Tag am Abend so beschließt, dann ist das ein ganz wunderbarer Nährboden dafür, dass der nächste Tag auch schon gut beginnen kann

Wenn Du Kinder oder andere Menschen an Deiner Seite hast, ist es auch wundervoll, das Schöne des Tages beim Abendessen zu teilen. Ich mache das jeden Abend zusammen mit Peter. Und zusätzlich denke ich im Bett nochmal an das Schöne und flüstere meinem Stein ein DANKE.

Diese Übung kostet Dich nichts außer einen bewußten Gedanken am Abend und schafft wirklich den Boden für Wunder und Magie.

Jeden Tag eine magische Übung

Letztes Jahr habe ich einen kleinen freien Kurs über Telegram angeboten, bei dem es per Audio drei Wochen lang jeden Tag einen Übungsimpuls gab. Wenn Du magst, hüpf gerne in den Kanal und höre dir jeden Tag eine Nachricht von mir an. Und ganz wichtig: Mache die Übungen! Denn die Magie entsteht beim Tun und Sein – nicht beim Lesen oder Hören 😉

So wünsche ich dir Magie in deinem Leben, viel Glück und viel Segen auf all deinen Wegen. Mögen sich deine Herzenswünsche erfüllen. Ich wünsche Dir die Möglichkeit, dich mit der Magie der Dankbarkeit auf eine andere Ebene erheben zu können, als das Problem entstanden ist. Mögest Du mit Leichtigkeit und Freude Zugriff auf die Lösungen haben, die es in deinem Leben braucht. Mögest Du glücklich sein. Erinnere Dich: „Dankbar sind nicht die Glücklichen, sondern glücklich sind die Dankbaren“

Klangvolle Herzensgrüße und alles alles Liebe von mir zu dir
deine Regina

Eine Frau in weißer Kleidung steht in einer Wiese und formt mit den Händen ein Herz

Mehr über mich und meinen Weg findest Du auch in diesem Blogbeitrag „Wie ich wurde, was ich bin“

Schenken oder nicht

Wie ich wurde, was ich bin – mein Weg zur Seelenerinnerin, bei der Du zur Ruhe kommen kannst

Schon als Kind saß ich mit Elefantenohren zwischen meinen großen Geschwistern und habe den Geschichten und dem Klang dazwischen gelauscht. Ich war oft eher ruhig und zurückhaltend, was ich lange Zeit als Manko empfand. Im Laufe der letzten Jahre konnte ich diese Qualitäten zunehmend als meine große Stärke anerkennen.

  1. 1976 – 1978 Budenheim bei Mainz: In meiner Kindergartenzeit fand ich oft keine Worte für das, was ich erlebt habe. Meine Mama sagte dann gerne zu mir: „Kind, sing’s“. Ich habe mich damals ganz viel singend mit ihr unterhalten. Mit Klang ging es so viel einfacher, meine Erinnerung nach außen zu bringen.
  2. 1981 – 1987 Budenheim: Nach meiner Kommunion wurde ich Messdienerin. Besonders geliebt habe ich die Zeltlager im Sommer – das Singen am Lagerfeuer und die Gottesdienste mitten auf der Wiese oder am Wald. Da war ich vollkommen erfüllt und glücklich.
Mädchen steht mit der Kerze im Kommunionkleid vor einer Hecke
1981 bei meiner Kommunion in Budenheim
  1. 1987 – 1997 Budenheim: Ich übernahm Verantwortung und baute die KJG (katholische junge Gemeinde) in meiner Heimat auf. Mit meinen Mädels habe ich vor allen Dingen stundenlang zusammen gesungen. Zum Abschluss der Zeltlager liebten wir es, einen Zeltlager-Song zu kreieren und unsere Highlights hörbar und erinnerbar zu machen.
Singen Im Zeltlager
Wir singen am letzten Abend im Zeltlager unseren ZeltlagerSong
  1. 2006 Mainz: Ich spürte, dass ich dringend eine Pause brauche, als mein duales BWL Studium an der FH Mainz erfolgreich abgeschlossen war. Da ich eine lang ersehnte Stelle bei einem großen Unternehmen bekam, machte ich trotzdem weiter – mehr auf dem Zahnfleisch kriechend, als sonst was.
Frau mit langen braunen Locken sitzt mit einer Katze und ihren Jungen auf dem Schoß auf grauen Steinen
Nach dem Studium: Auf der Alm – back to basic
  1. 2006 – 2010 Ingelheim: Die größte Freude hatte ich, wenn ich völlig artfremde Aktionen in meinem Job machen konnte. So habe ich zum Beispiel mit einem großen Kreis internationaler Auditoren zum Abschied unserer Chefin ein Lied umgedichtet und zusammen gesungen. Die haben wirklich alle aus vollem Herzen mitgesungen! Das war so berührend.
  2. 2008 Ingelheim: Ich merkte, dass ich etwas tun musste, was meine Seele nährt. Vergeblich suchte ich einen Singkreis (keinen Chor), bei dem ich einfach aus ganzem Herzen singen konnte. Da ich keinen fand, gründete ich kurzerhand selbst einen. Das war ein super verbindender Kreis von Menschen zwischen Anfang 20 und Ende 80. Musikalisch wirklich komplettes Querbeet: Von Volkslieder, Schlager, Neue Deutsche Welle über christliche Lieder bis zu Pop und Rock aus aller Welt.
  3. 2010: Ich landete trotzdem in einem Burnout und nix ging mehr. Da fing ich selbst an, mich wieder zu erinnern, was ich wirklich will und was ich nicht will und kann. Das Buch „Mary – die unbändige göttliche Lebenslust“ war da ein wesentlicher Weckruf für mich. Ich war lange Zeit krankgeschrieben und konnte anschließend wie durch ein Wunder auf Teilzeit reduzieren.
  4. 2013 Ingelheim: Plötzlich hatte ich die Möglichkeit, für ein Jahr unbezahlt freigestellt zu werden. Nachdem mein Wunsch nach Freistellung lange unmöglich schien, war das eine riesen Freude! Ich hatte damals das Gefühl: „In einem Jahr bin ich nicht mehr da, wo ich jetzt bin. Ich muss Platz machen für Neues“. So löste ich mein Zuhause auf, was unglaublich viel Kraft gekostet hat und fast 3 Monate dauerte! Während der Auflösung lebte ich auf einem Campingplatz direkt am Rhein. Das fühlte sich schonmal sehr frei und naturverbunden an.
Ein Boot auf einem Fluss mit Gras im Vordergrund und einem rosanen Abendhimmer
Die Aussicht von meinem kleinen Wohnwagen direkt auf den Rhein
  1. 2013 – 2015 Süddeutschland: Als wwoofer war ich für Kost und Logis „heute hier – morgen dort“ auf der Suche nach neuen Lebens- und Arbeitsmodellen. Außerdem hoffte ich den Platz und die Gemeinschaft, wo ich leben und wirken kann, zu finden. Eine neue wichtige Erfahrung war damals, aus einer Situation zu gehen, wenn es sich nicht mehr stimmig angefühlt hat. Mein Leben lang hatte ich immer viel ausgehalten.
  2. 2014 – 2015 Westerwald: Bei Yoga Vidya wurde ich zur Yogalehrerin und Ayurveda Gesundheitsberaterin ausgebildet. Das Yoga und Ayurveda brachten mich meinem Gespür für mich selbst und dem Licht in mir wieder so viel näher. Ich verband mit großer Freude von Anfang an die Musik mit den Yogastunden. Menschen in die Ruhe und Entspannung begleiten war voll mein Ding!
Ich dachte, ich werde eine ganz normale Yogalerherin 🙂
  1. 2015 – 2018 Karlsruhe: Den Platz und die Gemeinschaft zum Leben und Wirken hatte ich noch nicht gefunden. Dafür gingen gefühlt unzählige Türen für mich in Karlsruhe auf, so dass ich hier wieder einen festen Wohnsitz suchte. Bei Befreit Lieben fand ich über das kaschmirische Tantra den Weg zu meinem Herzdiamant. Ich absolvierte dort auch die Ausbildung zum Trainer und wurde Teil des Teams. Besonders berührt haben mich die innigen Begegnungen auf den Frauenseminaren.
Mit Befreit Lieben auf Korfu
  1. 2017 Sulzisee: Mein tiefer Wunsch nach einer liebevollen, wertschätzenden Beziehung geht in Erfüllung. Ich treffe Peter, mit dem ich seitdem auf der abenteuerlichen Forschungsreise der Liebe und Verbundenheit bin.
Ein Mann und eine Frau sitzen aneinandergelehnt auf dem Boden und lachen
zusammen mit Peter auf der Treppe vorm Haus zum Sonnenuntergang.
  1. 2017 – 2019 Schweringen: Meine Liebe zum Klang vertieft sich auf magische Weise bei verschiedenen Ausbildungen am Peter Hess Institut und verbindet sich mit Bewegung. Durch die Ausbildung zur Sterbebegeitung stiess ich auf ein Klangseminar „Trauer braucht Wärme„.
  2. 2018 Malsch: Über meine Singkreise hinaus beginne ich Räume zu öffnen, in denen vor allem Frauen wieder mit sich selbst in Kontakt kommen. Sie können sich wieder spüren und mit allen Sinnen genießen.
  3. 2019 Malsch: Meine ganz eigene Verbindung von Klang und intuitiver Bewegung mit Schwerpunkt auf Entspannung und nix müssen wird geboren. Viele meiner Teilnehmer nennen es schlicht Klangyoga. Es ist ein besonders heilsamer Raum, der hier entsteht.
Eine Frau sitzt im Schneidersitz umringt von Klangschalen
Klang umfängt und erfüllt mich
  1. 2020 – 2021 weltweit: So wie 2010 bei mir persönlich nix mehr ging, geht plötzlich weltweit nix mehr. Das öffnet mir ganz neue Horizonte: Ich beginne mit meiner Klangarbeit online zu arbeiten. Etwas, das vorher für mich nie nicht denkbar gewesen wäre! Der „magische Seelenklang“ entdeckt das Licht der Welt und der begleitete Online Kurs „Verbinde Dich mit Deiner Seelenkraft“.
Eine Frau im Vordergrund und Klangschalen im Hintergrund mit einem improvisierten Tonstudio mit Kissen daneben ein Laptop
Vor meinem improvisierten Tonstudio für den Online Klang
  1. Heute: Ich wirke auf allen Ebenen – Unser wunderschöner Platz hier in Malsch verbindet sich mit der Online Welt. Von nah und fern kommen vor allem gestresste Frauen mit der Sehnsucht nach einer liebevollen Beziehung zu mir. In kleinen Gruppen oder einzeln tauchen sie in diese Oase ein. Bei mir können sie zur Ruhe kommen und sich erinnern, wie ihre Seele wirklich lieben will. Ich fühle mich reich beschenkt – innen und außen angekommen.
Frau steht mitten im Rosengarten
In der Gartenoase – ein Traum voller duftender Rosen

Zentrum der Stille und des Klangs
Regina Aruna Kienetz    

Wenn Du auch zur Ruhe kommen und Dich erinnern möchtest, melde Dich gerne für ein kostenloses Orientierungsgespräch bei per Mail bei mir: rkienetz@gmx.de oder per Whatsapp/Signal/Telegram unter 0049 162 1935942

Schenken und Dankbarkeit

Wie kann ich mein Geschenk des Lebens annehmen?

Das Feuer tanzt hinter der Scheibe und schenkt unseren Raum eine wohlige Wärme. Tara, die heimliche Herrin dieses zu Hause, liegt zusammengerollt auf meinem Schoß und schnurrt in voller Lautstärke.

Sie genießt ihr Geschenk

Es ist unübersehbar, dass sie die Streicheleinheit, die ich ihr schenke, in vollen Zügen genießt. Beim Katze streicheln, träume ich vor mich hin: Das Leben meint es gut mit mir. Ich kann sehen, dass das Leben bereit war, mir viel zu schenken:

Geschenk: Ich bin frei

Eines dieser Geschenke war: Ich wurde in einem Land geboren, in dem ich mich bis auf ein paar wenige brenzlige Situationen, immer sicher und frei fühlen konnte. Ich bin so unendlich dankbar dafür, dass ich hierzulande auch als Frau alleine bei Tag und bei Nacht unterwegs sein kann. Ok, nicht jede Frau ist dabei angstfrei. Ich genieße es, alleine durch den Wald zu streifen und dabei der Stille und dem Klang der Bäume und Vögel zu lauschen. Das lädt meinen Akku auf und schenkt mir gleichzeitig das Gefühl tiefer Verbundenheit und unendlicher Freiheit.

Geschenk: Ich bin versorgt

Ein weiteres Geschenk war: Auch wenn ich in sehr einfachen Verhältnissen aufgewachsen bin, in denen es Geld nicht im Überfluss gab, musste ich nie Hunger leiden oder ernsthaft frieren. Es gab bei uns immer den „Jubelgroschen“. Das war so ein klitzekleines Taschengeld, mit dem wir uns ganz bewusst eine Freude gemacht haben. Das musste nicht nützlich sein – außer uns Freude zu schenken. An unserem Tisch, auf dem oft nur wenige und einfache Lebensmittel standen, durfte ich immer noch Freunde mitbringen. Dafür bin ich meiner Mutter so dankbar.

Meine geliebte Mama hat mir ganz oft mein Lieblingsessen gekocht. Vermutlich hat sie mich immer wieder gefragt, was ich mir denn zu Essen wünsche, weil sie sicher sein konnte, dass ich mit strahlenden Augen antworten würde: „Eierpfannkuchen!“ Das war nicht teuer und sie war gewiss, dass sie mir mit diesem Geschenk wieder eine riesengroße Freude machen würde.

Das sind nur zwei der vielen Dinge, die das Leben bereit war, mir zu schenken.

Ich habe ein schlechtes Gewissen

Ich kenne das Gefühl von Ungerechtigkeit, und schlechtem Gewissen darüber, dass ich so beschenkt bin und es mir so gut geht, während es anderen viel, viel schlechter geht.

Das hat mich sehr oft sehr traurig gemacht in meinem Leben. Wenn ich die Bilder aus Krisengebieten auf dem Bildschirm sah, saß ich zusammengesunken mit einem Kloß im Hals und Tränen in den Augen auf meinem Sessel. Eine tiefe Hilflosigkeit zog mir die Brust ganz eng zusammen.

Und das schlechte Gewissen hat mich zu 100% daran gehindert, die Geschenke, die mir das Leben anbietet, zu genießen. Mehr noch hat mich das früher oft in so ein eigenartiges Muster gebracht: Zum Ausgleich dafür, dass ich auf der einen Seite so viel bekomme, muss ich auf der anderen Seite etwas leiden.

Ich habe die Wahl

Ich glaube mittlerweile, dass das Leben bzw. die Existenz, oder wie immer Du das nennen magst, das so nicht gewollt hätte.

Schenken oder nicht

Ich glaube, dass ich immer die Wahl habe: nehme ich dieses Geschenk des Lebens in Freude an? Oder schäme ich mich dafür, dass es mir gut geht, während ich mich hilflos fühle, das Leid der Welt nicht lindern zu können? Wenn ich meinen Fokus zu sehr auf die Ungerechtigkeit und das Leiden der Welt gerichtet halte, kann mich das regelrecht lähmen. Das hilft aber niemandem. Im Gegenteil: Meiner eigenen kleinen Welt geht es dadurch auch noch schlechter.

Doch um zu dieser Erkenntnis zu kommen, musste ich erst durch ein tiefes, dunkles Tal wandern, in dem mich Trauer und Depressionen weit weg brachten von der Freude an diesen Gaben. Wie ich dahin kam, kannst Du hier in meinem Beitrag über die 8 Fehler lesen (klick).

Ich gehe auf die Reise

Als das Tal am tiefsten war und meine Nacht am dunkelsten, war Platz für Veränderung in meinem Leben. Mein Leben sah damals wie ein einziger Scherbenhaufen aus: Ich fühlte mich nicht mehr und hatte keine Perspektive im Leben. An diesem Ort des Nicht-Fühlens und der Perspektivlosigkeit wollte ich nicht bleiben. Ich ließ mich freistellen und kündigte meine Wohnung. Dann begab ich mich mutig auf eine innere und äußere Reise.

Auf dieser Reise begegnete mir der Zauber von Dankbarkeit und Wertschätzung. Ich begann jeden Tag die scheinbar selbstverständlichen Dinge meines Lebens wertzuschätzen. So als Vorstufe zur Dankbarkeit quasi. Diese Kultur der Wertschätzung hat viel in meinem Leben verändert.

ein Geschenk auspacken
  • 1. Ich habe immer mehr Umstände in mein Leben gezogen, für die ich dankbar sein konnte.
  • 2. Was noch viel wichtiger war: Ich begann die Dankbarkeit wirklich zu fühlen. Erst ein bisschen und dann immer mehr. Und aus diesem tiefen Gefühl der Dankbarkeit für das, was das Leben mir schenken wollte, ist eine ganz große Freude erwachsen.

Ich bin der Unterschied

Aus der Freude und Fülle dieser Geschenke und Dankbarkeit kann ich in Liebe geben und empfangen. Das Leben hat mir quasi mit seiner ganzen Liebe Geschenke gemacht. Wenn ich sie annehme, kann ich aus ihnen schöpfen und dem Leben bzw. der Welt zurückgeben. Dann fließt die Liebe in Form von Gaben und Geschenken. Und damit mache ich einen entscheidenden Unterschied in meiner Welt. Und meine Welt, die ist ja mit der großen Welt verbunden.

Sie schenkt einfach

Das Schnurren der entspannten Katze auf meinem Schoß fühlt sich an wie eine sanfte Massage. Die heimliche Herrin des Hauses scheint ohne es zu wissen Wohlgefühl an mich zu schenken. Oder weiß sie es vielleicht sogar?

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Dieser Artikel ist übrigens auch bei https://the-coach.net/ erschienen. Dort findest Du viele weitere Inspirationen zu diesem und anderen interessanten Themen.

Klangvolle Herzensgrüße
von Regina

Klang Einladung
Einladung zum Klang

Zentrum der Stille und des Klangs
Regina Aruna Kienetz    

Ich erinnere Menschen an den Klang ihres eigenen Lebens. So wie ihr ureigener Klang ursprünglich gemeint war.    

Wenn Du Dich nach Deinem ureigenen Klang sehnst, melde Dich gerne für ein kostenloses Orientierungsgespräch bei per Mail bei mir: rkienetz@gmx.de

Schenke Dir mit diesem Gespräch mehr Klarheit für Dich und Deine Geschenke des Lebens.

Leichtigkeit soll der Klang meines Lebens sein??

Leichtigkeit

Häh??? Leichtigkeit??? Leichtigkeit soll der Klang meines Lebens sein??

Ein lauter innerer Zweifel stellt das schreiend Frage.

Ich liege in einer Klangmeditation. Die sanften Klänge der Klangschalen tragen mich, mein Geist wird ganz ruhig und mein Körper entspannt sich. Die Klänge und die Stimme von Emily laden mich ein, mich mit dem Klang meines Lebens zu verbinden.

Da ist erst mal nichts. Weder ein Gefühl, noch ein innerer Klang, noch ein Bild.

Der Klang im Außen trägt mich wie die Wellen des Meeres und schaukelt mich auf meinem Atem immer weiter in meine Mitte.

Plötzlich wie auf dem Nichts ist es in meinem Kopf. Klar, laut und deutlich. Das Wort: Leichtigkeit.

Mein Verstand ist überrumpelt

Aber Leichtigkeit, kann das sein? Den Klang meines Lebens habe ich bisher eher etwas schwer und melancholisch erlebt. Und mein Verstand sucht nach anderen Worten. Da taucht Heiterkeit auf. Dann so was wie die leichte Heiterkeit. Und wieder lande ich bei der Leichtigkeit.

Mein Verstand kann das nicht fassen. Der Klang scheint meinen Verstand zu unterspülen. Die Worte kommen auf jeden Fall nicht von ihm.

Tief in mir beginnt sich eine Ahnung zu regen, dass der ursprüngliche Klang meines Lebens Leichtigkeit sein könnte. Leichtigkeit, die von Trauer, Schmerz, Wut und unerfüllter Sehnsucht überlagert wurde. Diese Erkenntnis berührt mich zutiefst.

Ausgerechnet in Schweringen beim Urvertrauen im Klang finde ich meine Leichtigkeit wieder. Erfinde ich mich neu, so wie ich ursprünglich gemeint war.

Die Drei finden sich

Ich schaukele weiter auf den Klangwellen und die Erinnerung steigt in mir auf, dass ich in meiner Aufstellung mit Klang am Tag zuvor, auch eine Leichtigkeit aufgestellt habe:

Gestern sitze ich zwischen den Klangschalen. Eine große, wohlig tief klingende Beckenschale steht für mich selbst. Sie klingt besonders warm, und steht neben der Klangschale meiner Erschöpfung. Die Klangschalen klingen im Dialog miteinander und fasziniert lausche ich, wie die Schale, die für mich selbst steht, besonders kraftvoll und laut klingt, als zu der Erschöpfungs-Klangschale die Leichtigkeits-Schale auf der anderen Seite hinzukommt.

Im Klang Dialog

Es hört sich an, als würde diese kleine helle Herz-Schale meiner Ich-Schale wie Wind unter die Flügel geben. Die Ich-Schale wird immer lauter, voller und klarer. Jetzt klingt auch die Erschöpfungs-Schale auf der anderen Seite ganz harmonisch mit. Die drei Schalen scheinen fast als würden sie zusammengehören. Sollte das etwa mein Drei-Klang sein?

Wenn ich mir erlaube, mich auszuruhen. Wenn ich erlaube, meiner Erschöpfung Raum zu geben, dann kann die Leichtigkeit aus dieser Ruhe heraus mitklingen. Und mir selbst Klarheit und Kraft geben.

Meinem ungläubigen Verstand dämmert immer mehr, dass sich diese Leichtigkeit in meinem Leben bereits Raum einnimmt.

Meine Kleine kommt zu mir zurück

Ich liege immer noch auf meiner Matte und lausche den Klängen, meinem Lebensklang auf der Spur, so wie er ursprünglich gemeint war. Da nimmt vor meinem geistigen Auge ein kleines Mädchen Form an.

So ungefähr drei Jahre, springt sie singend und tanzend über eine blühende Wiese. Ich sehe so viel Leichtigkeit und unbändige Freude. In dieser Freude drückt sich so viel Kraft aus.

Das kleine Mädchen ist frei und frech und fröhlich. Ich bin.

Frei.
Frech.
Fröhlich.

Ganz zu Beginn dieser Zeit „Urvertrauen im Klang“, hat sich dieses Gefühl der Freiheit bereits gezeigt. Das Gefühl von bedingungsloser Freiheit und Unschuld zeigte sich, als ich mich während der Klangmeditation mit der Energie von Urvertrauen verbunden habe.

Ein Kreis schließt sich.
Frei. Sein.

So ist Sein – mein eigens Mensch Sein – gemeint.
Darf es etwas leichter Sein?

Verstärkung naht

Und jetzt 3 Monate später kommt Balu der Bär in einer Ahnenheilung zu mir. Kennst Du den? Balu aus dem Dschungelbuch kommt, um heitere Gelassenheit in mein Leben zu bringen. „Probier‘s mal mit Gemütlichkeit, denn mit Gemütlichkeit kommt auch das Glück zu Dir“ singt er.

Mir fällt sofort ein, dass ich vor 9 Jahren einen kleinen Bären auf dem Weihnachtsmarkt gekauft habe.

Das ist meine Lissy und sie steht für meine kleine Regina. Mit Zweitnamen heiße ich übrigens Elisabeth – und Lissy ist meine liebste Kurzform dafür. Diese kleine Bärin Lissy sieht aus wie die Schwester von Balu dem Bären.

Lustigerweise habe ich damals in meinem Singkreis in Ingelheim zu Beginn immer dieses Lied aus dem Dschungelbuch gesungen.

Noch ein Kreis schließt sich. Es wird immer runder. Schwer gemacht habe ich es mir lange genug.

Es darf Leicht Sein.
Es ist leicht.

Klangvolle Herzensgrüße
von Deiner Regina  

Einladung zum Klang

Zentrum der Stille und des Klangs
Regina Aruna Kienetz    

Ich erinnere Menschen an den Klang ihres eigenen Lebens. So wie ihr ureigener Klang ursprünglich gemeint war.    

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Wie kann meine Welt ohne Geld sein?

Guten Morgen!

Verschlafen reibe ich mir die Augen, als der Wecker klingelt. Heute wird Bhavaan wirklich zum letzten Mal vom Wecker für die Frühschicht geweckt, um als Zahnarzt die bestmögliche Lösung für die Zahnprobleme seiner Patienten zu finden. Eigentlich wäre er schon seit einem Jahr in Rente.

Doch als endlich die wirtschaftlichen Zwänge im Gesundheitssystem ad acta gelegt werden konnten, hatte er beschlossen, noch etwas länger als Zahnarzt zu wirken.

So machte ihm die Arbeit wieder richtig Spaß. Aber jetzt wurde es Zeit, seiner großen Leidenschaft, dem künstlerischen Schaffen, mehr Raum zu geben.

Herausfordernde Überraschung

Zwei Jahre ist die Regierungsankündigung mittlerweile her, dass es in einem Jahr kein Geld mehr geben wird. Ein Jahr leben wir jetzt schon damit.

Als klar war, dass es kein Geld mehr geben würde,
als klar war, dass wir uns nicht mehr mit Konsum für unser hart verdientes Geld belohnen müssen,
als klar war, dass Ressourcen frei fließen werden, da war es Zeit, uns vorzubereiten.

Dieses Jahr von der Ankündigung bis zur Realisierung verging wirklich rasend schnell.

Deshalb gaben wir echt Gas, uns in ein inneres Gefühl der Fülle zu bringen. Wir übten uns täglich in Dankbarkeit und Wertschätzung.

Wir begannen bewusst zu verschenken und Geschenke zu empfangen. Das war am Anfang gar nicht so einfach, wie es klingt. Besonders das Geschenke annehmen. Doch es floss von Tag zu Tag leichter hin und her.

Das Wunder der Freiheit

Vor einem Jahr war es dann endlich soweit. Geld wurde Geschichte der Vergangenheit. Frei fließende Ressourcen wurde zu unserer täglichen Story.

Ich kann zwar wirklich nicht sagen, dass alle, die ich kenne, es geschafft haben, sich mit dieser Freiheit sicher zu fühlen. Ich weiß nur, dass es immer mehr werden.

Meine Nachbarin Astrid, die vorher beim Finanzamt gearbeitet hat, kommt jetzt zweimal in der Woche mit mir in den Kindergarten. Dort singen und tanzen wir mit den Kleinen und haben einen riesen Spaß miteinander.

Meine sanften Klang-bewegt-Kurse und das SingMit mache ich immer noch mit großer Freude. Der Singkreis ist riesig geworden und die Klang-bewegt-Kurse haben lange Wartelisten bekommen. Der Raum bietet ja nur begrenzte Kapazität.

Genuss und Heilung

Vermutlich ist die Nachfrage so stark gestiegen, weil die Menschen nicht mehr so gestresst sind und jetzt mehr Zeit haben, anstatt so viel zu arbeiten. Jetzt haben sie mehr Zeit zum umeinander sein und genießen.

Genuss ist der Klang nicht nur für mich, sondern auch für die Empfänger. Klang unterstützt uns wirklich ganz fantastisch dabei, alte Muster zu transformieren. In der Entspannung, die mit dem Klang der Klangschalen einhergeht, geschieht Heilung ganz leicht.

Alte Erfahrungen sind in unserem Körper gespeichert. Dr. Masaru Emoto hat ganz wunderbar sichtbar gemacht, wie Information die Struktur von Wasser verändert. So sind unsere Strukturen im Körper mit den alten Erfahrungen bzw Informationen belegt. „Der Geist ist willig doch das Fleisch ist schwach.“

Das heißt: ich kann mental sehr schnell etwas erkennen, doch im Fleisch, im Körper ist noch das ganze Alte Erleben abgespeichert. Die Klang-Struktur der Klangschalen spiegelt die Resonanz der kosmischen, der göttlichen Ordnung. So können die Klangschalen den Körper unterstützen neue mentale Erkenntnisse zu integrieren.

Hier auf dem Foto ist sehr schön zu sehen, dass die angeschlägelte Klangschale im Wasser nicht einfach Kreise zieht, sondern wunderschöne geometrische Formen in Wasser zeichnet.

Für die Klangreisen, die wir in der Gruppe erleben, gibt es seit kurzem einen genialen Raum mit Holzfußboden und Hammer Akustik. Ich hätte nicht gedacht, dass die Klangreisen ohne elektronischen Verstärker mit so großen Gruppen möglich sein könnten.

Aber es ist möglich!

Jeder so, wie es gefällt

Einige Nachbarn haben begonnen zwischen ihren Blumen wieder Gemüse anzubauen. Daraus hat sich ein reger Gemüse Austausch entwickelt. Da wir alle sowieso mehr Gemüse haben, als wir selber essen können, teilen wir es natürlich auch mit denen, die kein Gemüse angebaut haben.

Die Junge Friseurin aus unserem Viertel schneidet nur noch ab und zu Haare. Und dann auch nicht mehr im Salon, sondern bei unserem kleinen geselligen come together. Da bringt jeder was zu Essen mit, manchmal singen wir zusammen und wir tauschen uns mit dem, was so gebraucht wird, aus. Dafür geht sie jetzt einmal in der Woche ins Pflegeheim, um dort mit den Omas und Opas zu basteln und in der Küche zu helfen. Sie hatte selbst keine Großeltern und holt das jetzt quasi nach.

Besonders happy bin ich, dass ich das Haus nicht putzen muss. Eine gute Seele aus dem Singkreis wirbelt einmal in der Woche wie der Blitz durch. Ich staune immer, wie sie in der kurzen Zeit das ganze Haus blitzeblank auf Vordermann bringt.

Alles in allem, bringt sich einfach jeder mit dem ein, was er gut kann und ihm leicht fällt. Gott sei Dank haben wir ja immer noch verschiedene Stärken und Schwächen. Damit unterstützen wir uns gegenseitig.

Was wirklich wichtig ist

Weil diese ganzen Jobs in den Finanzbereichen weggefallen sind, sind unglaublich viele Ressourcen frei geworden für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens. Mein Steuerberater betätigt sich jetzt mit großer Freude für 4 Tage in der Woche beim örtlichen Landwirt. Sein größter Spaß ist die Heuernte im Sommer. Wenn er Glück hat, darf er sogar Traktor fahren. Das war schon sein Kindheitstraum!

In den Handwerksbetrieben gibt es endlich wieder Mitarbeiter. Zuhause rumsitzen und sich nicht einbringen, dazu hat fast niemand Lust. Die meisten haben nach den ersten sechs Wochen Pause, die sie auch sehr genossen haben, gesucht und gefunden, was sie schon immer gerne tun wollten.

Ich bin wirklich sehr gespannt, wo diese Reise noch hingeht, wenn ich sehe, wo wir jetzt nach einem Jahr bereits angekommen sind.

Hätte ich mir kaum zu träumen gewagt!

Träume ich?

Wenn Du diesen Text jetzt gelesen hast, fragst Du Dich vielleicht, ob ich aus der Zukunft schreibe, träume oder in welchem Land ich wohl lebe? Vielleicht ist die Antwort: Ja, nein, sowohl, als auch.

„You, you may say I’m a dreamer – But I’m not the only one
I hope someday you will join us – And the world will be as one“
John Lennon

„Du sagst vielleicht, ich sei ein Träumer – Aber ich bin nicht der einzige.
Ich hoffe, dass du dich uns eines Tages anschließen wirst – Und die Welt wird eins sein“

Ich habe bereits begonnen, einen kleinen Teil dieser Vision zu leben: Mein SingMit ist bereits ein Geschenk an die Welt. Klamotten finden immer wieder bei geselligen „Stoffwechsel-Events“ einen neuen Besitzer und das Obst aus dem Garten teilen wir schon lange mit Freunden, Familie und Nachbarn.

Kannst Du Dir vorstellen, wie eine Welt ohne Geld aussehen könnte? Wenn Du Dir das vorstellen kannst, wie könnte so ein konkreter Tag aussehen? Vielleicht hast Du Lust auch eine Geschichte von einer Welt ohne Geld zu schreiben?

Viel Spaß!

Einladung zum Klang

Klangvolle Herzensgrüße
von Deiner Regina

Zentrum der Stille und des Klangs
Regina Aruna Kienetz

Ich erinnere Menschen an den Klang ihres eigenen Lebens. So wie ihr ureigener Klang ursprünglich gemeint war. Wenn Du Dich nach Deinem ureigenen Klang sehnst, melde Dich gerne für ein kostenloses Orientierungsgespräch bei per Mail bei mir: rkienetz@gmx.de

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Schau doch mal rein!

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PS: Der wunderschöne Text dieser Welt von John Lennon in Deutscher Übersetzung:

„Stell dir vor, es gäbe keinen Himmel
Es ist ganz einfach, wenn du es versuchst
Keine Hölle unter uns
Über uns nur Weite

Stelle dir all diese Leute vor, die im Jetzt leben

Stelle dir vor, es gäbe keine Länder
Es ist nicht schwer, dies zu tun
Niemanden zu töten oder für etwas zu sterben
Und auch keine Religionen

Stelle dir all die Menschen in Frieden lebend vor

Du sagst vielleicht, ich sei ein Träumer
Aber ich bin nicht der einzige
Ich hoffe, dass du dich uns eines Tages anschließen wirst

Und die Welt wird eins sein

Stelle dir vor es gäbe keine Besitztümer
Ich frage mich, ob du das kannst
Keine Notwendigkeit für Habgier oder Hunger
Verbundenheit zwischen den Menschen

Stelle dir all die Menschen vor, die die Welt miteinander teilen

Du sagst vielleicht, ich sei ein Träumer
Aber ich bin nicht der einzige
Ich hoffe, dass du dich uns eines Tages anschließen wirst

Und die Welt wird eins sein

Was hat Schönheit mit Liebe zu tun?

„Schön ist alles, was man mit Liebe betrachtet“

In den letzten Monaten hat sich mein Verständnis für dieses Zitat grundlegend verändert.

Bin ich schön?

Drei erstaunte Augenpaare blicken auf mich: Christina fragt mich „Kann es denn sein, dass Peter deine Schönheit sieht, einfach weil du schön bist?“

Mein eigenes erstauntes Augenpaar blickt zurück in die Runde… Sie fragt mich weiter „Kannst du deine Schönheit sehen?“

In mein erstauntes Augenpaar steigen Tränen.

Weil er mich liebt, findet er mich schön?

Ich mochte dieses Zitat von Christian Morgenstern „Schön ist alles, was man mit Liebe betrachtet“ schon immer sehr gerne. An Hochzeiten habe ich es oft dem Brautpaar ins Gästebuch geschrieben, mit den Wünschen, sie mögen sich immer daran erinnern, den anderen mit Liebe zu betrachten.

Mittlerweile bin ich in einer unglaublich liebevollen und wertschätzenden Beziehung. Wie viele Jahre hatte ich mir das gewünscht? Gefühlt mein ganzes Leben! Dieser Mann, der nun seit ein paar Jahren an meiner Seite steht, versteht es auf ganz besondere Art und Weise, meine Schönheit durch seine Fotografien sichtbar zu machen.

Sehr lange dachte ich, weil er mich mit Liebe betrachtet, empfindet er mich als schön. Bis ich mit drei wunderbaren Frauen im Kreis saß und genau das sage. „Weil er mich mit Liebe betrachtet, findet er mich schön.“

***

Drei weise Augenpaare ruhen auf mir.

Ich lasse meinen Tränen freien Lauf. Mit Ihnen fließt so viel Schmerz über die Erfahrungen des nicht Wahrgenommenwerdens und das nicht Annehmens, so wie ich bin.

Unglaublich wie blind ich war!

Vor meinem geistigen Auge erscheint eine Situation, in der ich selbst die Schönheit um mich herum nicht wahrnehmen konnte, weil ich voller Angst war:

Als ich Peter kennenlernte, hatte ich mir eine wirklich sehr verpflichtungsarme Wohnsituation eingerichtet. Eine kleine Wohnung, in der ich mit einer Mitbewohnerin wohnte. Wir hatten eine kleine Terrasse. Der kleine Garten um die kleine Terrasse wurde vom Vermieter gepflegt. War echt easy.

Hier bei Peter sah ich einen großen Garten, der ganz schön viel Arbeit macht und ein großes Haus, das sich auch nicht von alleine pflegt und aufräumt.

In diesem wunderschönen Garten gibt es eine Pfingstrosenart, die unglaublich schöne riesige, leuchtende Blüten entfaltet. Beim zweiten Frühling in diesem Haus stand ich jeden Morgen am Schlafzimmerfenster und sah hinunter auf diese Pfingstrosen. Ich war völlig außer mir. „Boah sind die schön!!“ rief ich so ziemlich jeden Morgen. Und jeden Morgen fragte ich mich: „Das gibt es doch gar nicht, dass ich diese wunderschönen Blumen im letzten Jahr nicht wahrgenommen habe!“

Blind vor Stress und Angst

Ja, aber in dem Jahr davor, sah ich in diesem Garten vor allen Dingen viel Arbeit. Ich sah das ganze Unkraut, das gejätet werden will und das Obst, das geerntet und verarbeitet werden soll. Ich sah die Hecken, die geschnitten werden wollen und überhaupt….

DAS hat mich gestresst. Und dieser Stress und die Angst haben mich blind gemacht für die Schönheit, die mich umgab und immer noch umgibt. Für all die wunderschönen Ausdrucksformen der Liebe in der Natur.

Mittlerweile habe ich keinen Stress und keine Angst mehr. Ich weiß, dass die Verpflichtungen mich hier nicht überfluten und unter ihren Wellen begraben. Ich habe Vertrauen in den Ort gewonnen.

Mittlerweile staune ich immer und immer wieder über all die Wunder und die Schönheit, die Liebe hier um mich.

Schwingung und Wahrnehmung

Ich habe mal gehört, dass Menschen nur wahrnehmen können, was genauso hoch schwingt wie sie selbst oder niedriger. Alles was niedriger schwingt als sie selbst, liegt außerhalb ihrer Wahrnehmung. Ich weiß jetzt nicht, ob du was mit Schwingungen anfangen kannst. Für mich hat es vor allem damit zu tun, was mich eher hochzieht oder eher runterzieht, was sich eher leicht oder eher schwer anfühlt, was sich eher weit oder eng anfühlt.

Es gibt definitiv Situationen, Menschen und Orte, die mich eher hochziehen, wo es mir einfach gut geht. Vermutlich kennst Du das auch.

Liebe erzeugt mehr Liebe

Wenn ich hoch schwinge, wenn es sich für mich also leicht und weit anfühlt oder eher hochzieht, dann bin ich entspannt. Dann kann ich Schönheit wahrnehmen. Liebe ist für mich eine sehr hohe Schwingung. Wenn ich selbst in der Liebe bin und meine Umgebung mit Liebe betrachte, dann kann ich die Schönheit mit offenen Augen sehen und auf mich wirken lassen. Das ist dann sowas wie eine Positivspirale!

„Schön ist alles, was man mit Liebe betrachtet.“

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Mit den Tränen im Kreis der Frauen fliesst auch eine gefühlte Tonne an Selbstverbesserungsbestrebungen von mir ab.

Ganz schön entspannt

Ich halte inne.
Ich entspanne mich.
Liebevoll und voller Mitgefühl sehe ich mich selbst.
Ich sehe mich so schön, wie ich bin.
So wie ich die Schönheit um mich herum schon länger sehen kann.
Schönheit ist. Die Frage ist nur, ob ich sie sehen kann.

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Klangvolle Herzensgrüße
von Deiner Regina

Einladung zum Klang

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Schau doch mal rein!

Was will mein Körper mir sagen?

”Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins sichtbare”

Dieses Zitat von Christian Morgenstern hat mich sehr berührt. Denn viele Jahre hat mein Körper mir signalisiert, dass ich in meinem Leben nicht mehr auf dem richtigen Weg war.

Immer wieder Tango

Ich wollte, dass er funktioniert. Über Jahre bin ich in jedem Urlaub krank geworden, weil ich mir sonst die Ruhe nicht gönnen wollte, nach der mein Körper verlangt. Ich habe Symptome weggedrückt. Immer und immer wieder. Ich weiß gar nicht, wie viel Geld ich damals ausgegeben habe für Massagen und ähnliche Erholung. Doch alles fühlte sich an, wie ein Tropfen auf den heißen Stein.

Der Körper übersetzte meine Seele: Komm zur Ruhe!

Bei allem was ich tat, kam ich nie wirklich zur Ruhe. Die Gedanken tanzten nach wie vor Tango in meinem Kopf. Irgendwas war immer los in mir. Und im Grunde versuchte ich mit allen Maßnahmen vor allem wieder gut zu funktionieren.

Doch bei all dem Funktionieren, erfüllte ich vor allem die Bedürfnisse und Erwartungen der anderen. Was ich selbst brauche, damit es mir gut geht, das wusste ich irgendwann gar nicht mehr. Ich war nicht mehr in der Lage mich und die Signale meines Körpers wahrzunehmen. Wahr zu nehmen.

Besonders frustrierend war, dass ich bei allen Bemühungen, die Erwartungen der anderen zu erfüllen, immer das Gefühl hatte, nicht gut genug zu sein.

Schmerz lass nach!

Ich spürte mich immer weniger. Das hat na klar geholfen immer weiter zu machen, wenn ich eigentlich eine Pause – Zeit für echte Regeneration – gebraucht hätte.

An dem Punkt, an dem ich mich mehr tot als lebendig fühlte, ging mein Körper in den Streik. Da hat er Funktionieren verweigert. Also natürlich gab es noch Funktionen, sonst wäre ich ja jetzt tot. Aber ich hatte ein Hirn wie ein Sieb. Es gab fast nichts, das ich nicht vergaß. Mich plagte ein widerlicher Schwindel, so dass ich weder Auto noch Fahrrad fahren konnte. Die Informationen, die über die Augen kamen, konnte ich einfach nicht mehr so schnell verarbeiten. Selbst beim Gehen wurde mir ganz elend.

Meine Wirbel blockierten immer wieder, so dass ich mich kaum bewegen konnte vor Schmerzen. Meine Muskulatur war so hart, als wäre ich super durchtrainiert. Dabei war ich einfach nur bis zum Anschlag verspannt.

Wenn ich mich nicht rührte, spürte ich die mannigfaltigen Schmerzen, mit denen mein Körper signalisieren wollte, dass es nicht weiter gehen kann, kaum.

Ich war ein Nervenbündel, immer nah am Wasser. Von Lebensfreude immer weniger in Sicht. Meine alltäglichen Aufgaben wurden immer anstrengender, nicht weil die Aufgaben sich verändert hätten, sondern weil meine Kraft einfach unerlaubt abwesend war.

Ein Schlag in die Magengrube

Damals bekam ich ein Buch in die Hände: „Mary – die unbändige göttliche Lebenslust“. Darin eine Übung, bei der ich mich erst in eine Situation hineinversetzte, die mich runter gezogen hat.

Vor meinem geistigen Auge taucht dieser abschätzige Blick meines damaligen Partners auf: Ich komme nach dem Singkreis nach Hause. Ich bin noch voller Freude über das gemeinsame Singen und komme mit einem Lied auf den Lippen durch die Haustür. Sailing schwirrt noch als Ohrwurm in meinem Kopf – es ist unser traditionelles Abschlusslied.

Mit verrollten Augen brummt er mir zu: Gitarre spielen kannst Du ja ganz gut, aber das mit dem Singen ist echt nix. Was Du den Menschen da zumutest!

Das fühlt sich an, wie ein Schlag in den Magen, bei dem sich mein Bauch blitzschnell verkrampft.

Ich könnte heulend davon laufen, wenn er mein Singen so lächerlich macht. Singen, das ist doch mein Ausdruck von Lebensfreude!

Ruck zuck fühlte ich mich körperlich und emotional richtig mies. Mein Herz raste, mein Magen krampft und ich fühlte mich unendlich kraftlos.

Dann die Übung an etwas zu denken, was mich hochzieht. Ich dachte an meine Katze, die sich wohlig schnurrend auf meinem Schoß einrichtet und mich mit großen Augen ansieht. Ich liebe das. Doch kein angenehmes Körpergefühl will sich ausbreiten. Ich denke an den Sonnenuntergang an meinem geliebten Rhein, den ich im letzten Sommer mehrmals mit meinem Partner bei einem gemütlichen Picknick genossen habe. Wir liegen zusammen auf der Picknickdecke unter den großen Pappeln. Der Wind streichelt sanft über meine Haut und ich geniesse den abendlichen Frieden. Ich liebe diese Abende. Doch wieder kein angenehmes Körpergefühl.

Ganz im Gegenteil. In meinem Körper spüre ich nach wie vor den verkrampften Magen und meine Kraftlosigkeit.

Die Freude konnte ich irgendwie nur denken. Ich fühlte sie einfach nicht mehr in meinem Körper. Das war so frustrierend!

Und das, wo ich doch so gerne fühle!

Ich will Leben

Danach versuchte ich bei Spaziergängen Freude an dem schönen Sonnenuntergang oder ähnlichem zu fühlen, doch immer wieder konnte ich die Freude nur denken. Kein Körpergefühl.

Das war mein persönlicher Wachrüttler: Ich wollte unbedingt wieder fühlen. Die ganze Bandbreite! Ich hatte es satt, so ausgebrannt wie graue Asche durchs Leben zu laufen. Mehr tot, als lebendig.

Mein tiefes Sehnen nach echter Lebendigkeit war entfacht.

Ich will Liebe

Ich glaube rückblickend, dass meine Entscheidung ausschlaggebend war, mich spüren zu wollen.

Für den Reha Aufenthalt war mein erstes und oberstes Ziel, das ich sogar schriftlich dokumentiert hatte: Wieder alle Gefühle im Körper fühlen, anstatt sie nur zu denken.

Diese klare Entscheidung hat viele Erfahrungen und Lektionen in mein Leben gebracht, die mich dahin geführt haben: Mich heute wieder so lebendig spüren zu können.

In diesem Frühjahr 2011 habe ich die Explosion der Pflanzen und die Entwicklung der Entenkinder mit so viel Freude miterlebt, wie schon lange nicht mehr. Mein Herz hat angefangen, sich wieder weit und leicht anzufühlen. Dieses Gefühl habe ich regelrecht geübt im Körper zu fühlen. Immer und immer wieder. Es hat sich gelohnt:

Ich spürte wieder Energie und Liebe in meinem Körper.

Tanz auf dem Vulkan

Als ich dann begann, mich wieder wahrzunehmen, mit dem, was gerade ist, war das ehrlich gesagt nicht immer einfach. Wenn ich zum Beispiel Wut in mir spürte, dann wusste ich manchmal nicht, wie ich auf diesem Vulkan tanzen kann.

Da war soviel aufgestaute Wut, die ich nie wirklich geäußert hatte. Wenn ich heulend hätte davonlaufen können, wenn „er“ sich über meinen Gesang lustig gemacht hatte, dann habe ich da auch Wut runtergeschluckt. Über all die Jahre so viel Wut, die wartete wieder befreit zu werden.

Das erforderte immer wieder Mut zur Ehrlichkeit mir selbst gegenüber und auch anderen gegenüber. Wenn ich hier ehrlich zu Dir sein will, dann muss ich Dir auch sagen, dass am Anfang, als ich Wut rausgelassen habe, auch Porzellan gekaputt gegangen ist. Mit der Zeit bin ich immer besser geworden erstmal zu atmen, bevor ich reagiere. Zu spüren, was ich jetzt wirklich brauche.

Wenn ich ehrlich bin, dann kann ich nämlich ganz oft die Erwartungen von anderen nicht erfüllen. Zumindest nicht, wenn ich meine Bedürfnisse im Fokus habe. Auch das war nicht immer einfach. Schließlich hatte ich mein Leben lang geübt, die Bedürfnisse der anderen zu erspüren und zu befriedigen.

Atmen statt Action

Als Erste-HilfeMaßnahme, wenn mich eine Situation droht zu überrollen, hilft es mir, innezuhalten. Anstatt sofort in die Reaktion zu gehen, erst mal spüren. Der Körper ist rasend schnell. Da braucht mein Kopf etwas Zeit, um hinterher zu kommen.

Und Geduld: Es gelingt mir nicht immer, aber immer öfter und immer schneller, mich wahrzunehmen. Am Anfang gelang mir das oft erst im Nachhinein.

Atmen steht für mich auch dafür, Pausen zu machen. Aufzuatmen. Das hatte ich über viele Jahre immer wieder übergangen. Um eine Pause zu machen, musste ich erstmal krank werden oder einen Unfall haben.

Mittlerweile habe ich den Mut entwickelt mich auszuruhen, auch wenn ich mir das nicht „verdient“ habe. Wenn mein Körper signalisiert, dass er Ruhe braucht, dann bekommt er die. Egal, was ich alles schon geschafft habe oder eben auch nicht.

Ich bin gerne Egoist

Vor drei Jahren unterhielt ich mich darüber mit einem griechischen Freund, der zu mir sagte: „Ich glaube Du bist der egoistischste Mensch, den ich je kennengelernt habe.“ Da habe ich erst mal geschluckt und gefragt, wie er das denn jetzt meint. Als Egozocker will ich ja auch nicht gelten!

Es stellte sich heraus, dass er fand ich sei außergewöhnlich selbstfürsorglich. Mir erlaube, auch nein zu sagen.

Ok, da habe ich mich wieder beruhigt, als ich das hörte. Selbstfürsorglich zu sein, finde ich nämlich noch heute ein schönes Kompliment!

Wenn ich in der Lage bin, gut für mich selbst zu sorgen, dann kann ich auch gut für andere etwas geben. Aber nur dann! Vorher hatte ich vor allem auf dem Schirm für andere da zu sein. Heute bin ich vor allem für mich da, und dann auch mit ganzer Freude für andere. Wenn ich mit vollem Akku geben  kann, erlebe ich große Freude und tiefes Glück. Interessanter weise kann ich mit mehr Egoismus viel mehr geben.

Heute bin ich glücklich, ein Egoist zu sein und mich lebendiger denn je zu fühlen.

Selbst verantwortlich

Mittlerweile lebe ich in einer Partnerschaft, in der ich mich wirklich wahr nehmen und ehrlich  zeigen kann. Wenn ich heute so ein komisches Gefühl im Bauch habe, dann teile ich das mit. Ich spüre in mich, was mich unangenehm berührt hat, welche Geschichten ich mir dazu erzähle und was ich mir wünsche.

Seit ich mir Pausen erlaube und das, was sich unangenehm in mir anfühlt nicht mehr einfach runterschlucke, sondern mitteile, ist mein Körper viel entspannter. Mir blockieren keine Wirbel mehr, ich bin nicht mehr so vergesslich und kann auch wieder Rad und Auto fahren.

Mich mir selbst zu zeigen und meinem Partner, erfordert auch heute oft noch Mut von mir. Die Verantwortung, wie es mir geht, voll und ganz selbst zu übernehmen, ist nicht immer einfach.

Ich kann sagen: Das lohnt sich! So was von!

”Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins sichtbare” sagte Christian Morgenstern.

Mein Körper übersetzt meine Seele: Du bist wieder auf dem richtigen Weg!

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Deine Regina Aruna

Klang Einladung

Einladung zum Klang

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Wie geht es Dir damit? Kennst Du das auch? Hast Du vielleicht eine Lösung für Dich gefunden? Hinterlasse mir gerne ein Kommentar, oder schreibe mir auch persönlich eine email.

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Wenn Du der Botschaft Deines Körpes auch auf die Spur kommen möchtest, melde Dich gerne für ein unverbindliches Orientierungs-Gespräch von 30min bei mir.  Manchmal genügt ein kleiner Impuls für eine große Veränderung. Oder wir schauen, ob und wie ich Dich auf Deinem Weg begleiten kann.

Schicke dazu eine e-Mail an rkienetz@gmx.de

Sehnen nach Wahrnehmen

Sehnen nach Wahrnehmen

Ich schreibe diesen Blog nicht, weil ich etwas besonderes zu sagen habe. Ich schreibe ihn, um wahrgenommen zu werden.

Hier bin ich. Hier zeige ich mich.
See me. Hear me. Feel me!

Ich kann mich gut an meine Kindheit erinnern:
Als jüngste der Familie laufe ich beim Spazieren oft ganz hinten. Ich stelle mir vor, dass keiner bemerken würde, wenn ich einfach verschwinde. Alle unterhalten sich angeregt über Dinge, die ich nicht verstehe und die mich im Grunde auch nicht interessieren. Weil ich sie ja eben nicht verstehe.

Der Gedanke, dass keiner bemerken würde, wenn ich plötzlich nicht mehr da bin (weil ich zum Beispiel in den Graben gefallen bin) macht mich unendlich traurig. Es wird mir ganz schwer ums Herz, meine Kehle schnürt sich zu. Tief in mir spüre ich den Wunsch: Seht mich! Hört mich! Fühlt mich! So wie ich bin.

Viel zu oft hatte ich das Gefühl: Ich werde nur geliebt, wenn ich brav bin. Und hey, ich war wirklich nicht nicht brav. Brav war mein Synonym für: Ich bin so, wie ich sein soll. Alles in mir schrie: Seht mich wie ich bin und nicht so, wie ihr mich sehen möchtet!

Es liegt meiner Erfahrung nach so viel Heilung im Wahrnehmen, wie es ist. Wenn ich so wahrgenommen werde, wie ich bin, ohne etwas anders haben zu wollen, kann etwas zur Ruhe kommen. Dann kann ich die Maske der Perfektion ablegen, muss mich nicht mehr schützend verbergen hinter besonders gut, besonders lieb oder besonders irgendwas sein.

„Was ist darf sein und was sein darf, kann sich verändern“ ist ein Satz, der sich vor Jahren in meine Festplatte gebrannt hat. Mich selbst wirklich so sein zu lassen, wie ich bin, ist immer noch ein Prozess oder auch eine Forschungsreise für mich.

In meinem Blog werde ich versuchen, mich Dir so zu zeigen, wie ich bin. Ich zeige Dir, was ich erlebe, erkenne und wie ich die Welt sehe. Ich nehme Dich mit auf meine Reise, wenn Du magst.

Und natürlich mache ich das, weil ich damit wahrgenommen werden möchte. Sonst könnte ich es ja einfach in mein Tagebuch schreiben.

Vielleicht erkennst Du Dich darin wieder, wenn Du mich so wahrnimmst, wie ich bin.
Vielleicht darf ich Dich berühren mit dem, was ich erlebe.

Vielleicht sogar inspirieren.

Einfach mit dem, was ist. Mit dem, wie ich bin.

Hier bin ich. Hier zeige ich mich.

See me. Hear me. Feel me!

Deine Regina

 

Der Himmel ist voller Freude

30.12.2018:
Mein Hals kratzt und mein Kopf hämmert immer noch von meiner Erkältung. Soeben haben wir das ganze Gemüse für das morgige Silvester-Essen geschnippelt, und mit eher wenig Elan will ich mich ans Kochen machen… Peter hat die wirklich gute Idee, noch einen kleinen Spaziergang durch die kalte, frische Luft zu machen. Der Himmel ist zwar grau, aber Luft tut sicher gut.

Unterwegs treffen wir einen Ur-Mälscher mit seinen Nordic-Walking Stöcken. Der über 70-jährige kommt uns schon mit fuchtelnden Armen entgegen. Er wünscht uns eine freudige Zeit. Das zaubert mir schon ein erstes Grinsen aufs Gesicht. Als er dann mit Feuereifer davon berichtet, was seine Oma immer zu ihm sagte, strahle ich wie ein Honigkuchenpferd:

„Der Himmel ist voller Freude, mein Bub. Du musst Dich nur danach strecken. Und wenn Du hier unten nicht genug Freude hast, dann hast Du Dir nicht genug vom Himmel geholt.“

Dabei fuchtelt er weiter mit seinen Armen, als wolle er alle Freude für uns vom Himmel holen.

Aus vollem Herzen und mit dem breitesten Grinsen ever bedanke ich mich bei ihm für die Frohe Botschaft und wir wünschen ihm einen freudvollen Jahreswechsel.

Ich hüpfe wie ein kleines Kind neben Peter nach Hause und jauchze mehrmals zwischen den weihnachtlich geschmückten Häusern.

„Den hat uns der Himmel geschickt“, denke ich. Vergessen mein Halsweh und jeglicher Trübsal.

Also: Der Himmel ist voller Freude. Wenn Du mal traurig bist, streck‘ Deine Arme aus und hol Dir so viel Freude vom Himmel, wie Du magst. Ist genug für alle da.

Alles Liebe
Deine Regina