Halbjahresrückblick 2022 – was habe ich mir gewünscht, was wurde wahr

An Neujahr habe ich mir für dieses Jahr so einiges gewünscht. Bei mir gibt es bewußt keine Jahresvorsätze. Ich wünsche mir tief aus meinem Herzen das, was mich wirklich berührt. Vor ein paar Tagen hatte ich Lust durch meine Bildergalerie zu stöbern und auf mein erstes Halbjahr zu schauen. Das war total schön und ich mag hier mit Dir teilen, was ich dabei so alles entdeckt habe an magischen Wunscherfüllungen.

Rückblick Januar

Dieses Jahr waren wir mal wieder richtig oft zusammen auf der Höhe im Schnee. Bei uns in Malsch schneit es ja wirklich wenig, aber nur wenige Höhenmeter weiter in den Schwarzwald hinein, zeigt sich der Winter von einer glitzernden Seite! Auf unseren Ausflügen hatten wir nicht nur tolle Aussichten, sondern auch viele schöne Begegnungen mit Menschen. Berührende Begegnungen war einer meiner Wünsche 🙂

Ende Januar waren wir im Pfälzer Wald (wundervolles Wandergebiet mit magischen Felsformationen!) in einem kleinen Ferienhaus mit eigener Sauna. Nach den Turbulenzen der letzten 2 Jahre habe ich die Zeit in dem kleinen heißen Raum mit jeder Zelle voll und ganz genossen! Dort ist in mir der Wunsch entstanden, auch eine kleine Sauna haben zu wollen… Mal schauen, ob sich dieser Wunsch auch erfüllt 🙂

Rückblick Februar

Zu der Zeit, als wir in der Pfalz waren, wurde unser zweites wundervolles Enkelkind geboren. Das ist für mich das größte Wunder – ich habe ja selbst keine Kinder geboren – und ich freue mich immer so, als Oma mit den Kleinen in Kontakt zu sein.

Viel Leichtigkeit und Lachen hatte ich mir an Neujahr unter anderem gewünscht… Und wir haben wirklich schon viel gelacht. Ausgeruht habe ich mich nach wie vor immer wieder. Nach all den Jahren fühle ich mich doch immer wieder plötzlich sehr erschöpft. Wenn möglich erlaube ich mir zu ruhen, wenn das so ist – im Gegensatz zu früher, wo ich das oft versucht habe zu unterdrücken.

Rückblick März

Im März waren Peter und ich auf einem HAKA mit Toroa (einem Maori Ältesten) und Jana Ritzen. Das war ein zutiefst berührendes Erlebnis, bei dem wir mit fast 40 Menschen spüren durften, was es bedeutet, wenn Männer und Frauen sich mit ihren ureigenen Qualitäten gegenseitig Wind unter die Fügel pusten. So viel Heilung. Wow!!! Auf diesem HAKA Workshop habe ich auch ganz viele Menschen endlich mal live getroffen, die ich bisher nur von Facebook kannte. Das war auch großartig!!!

Immer wieder hatten wir in den letzten Monaten Besuch. Vor allem auch von meiner großen Familie. Darüber freue ich ich ganz besonders!!

Ich habe das Gefühl wir hatten auch echt super viele magische Regenbogen in der letzten Zeit. Oft in so einem goldenen Licht. Meinstens gab es diese schönen Regenbogen wie eine Antwort des Himmels, wenn ich mit dem Klang gewirkt habe.

Der Halbmond…. hat dieses Jahr eine ganz besondere Anziehungskraft auf mich. Mir war ja bewußt und bekannt, die unterstützende Kraft des Vollmondes zu nutzen, um etwas loszulassen – oder den Neumond, um den Samen für etwas Neues zu säen. Und der Halbmond – er unterstützt so sehr etwas in Balance zu bringen. Und Balance ist mir seit einiger Zeit ein besonderes Bedürfnis. Ich habe das Gefühl nicht nur in mir, sondern besonders auch in der Welt ist so viel aus der Balance geraten und Bedarf dieser Qualität!

Immer wieder gab es Oma-Zeiten und Kuschelzeiten mit unserer lieben Katze Tara. Diese Zeiten von einfach miteinander sein sind so ein großes Geschenk für mich.

Und wilde Pflanzen von der Wiese dürfen mittlerweile natürlich auch an keinem Tag fehlen. Mein Wissen um die feinen Wilden erweitert sich immer mehr. Ich habe das Gefühl, je mehr die wilden Pflanzen Teil meiner Speisen sind, umso mehr finde ich Kontakt mit meiner eigenen wilden, freien Seite.

Rückblick April

Meinen 50. Geburtstag durfte ich dieses Jahr feiern. Ein halbes Jahrhundert…!!! Und diesmal hatte ich richtig Lust, auch mit meiner Familie zu feiern. Das ist neu, weil wir in der Familie auch eher die Tradition von Familienfesten haben – jenseits solcher Sachen wie Geburtstag oder Weihnachten. Damit es an meinem 50. nicht zuviel auf einem wird, habe ich dann Freitag und Samstag mit Freunden gefeiert und Sonntag mit der Family. Ich hatte erst 2 Wochen vorher die Idee, nicht nur meine vielen Geschwister, sondern auch meine ganzen Nichten und Neffen einzuladen. Ganz schön überrascht war ich, dass 8 von den 10 samt ihren Familien zusagten und kamen. 22 Erwachsene und 10 Kinder – da war ganz schön Leben hier in der Bude! So viel Musik und Geselligkeit. Nach 2020 und 2021 schon richtig ungewohnt..

An meinem Geburstag gab es auch Überraschungsbesuch und starke helfende Hände haben uns unterstützt, den neuen Ofen an seinen Platz zu tragen.

Im April war die Wiese noch voll von den Gänseblümchen. Da ist mein Wunsch wahr geworden mal so richtig schöne Bilder von mir im Gänseblümchenmeer zu haben. Zur Zeit ist da alles ganz braun und trocken – kaum wiederzuerkennen. Ich nenne sie im Sommer ja liebevoll unser „griechischer Rasen“.

Rückblick Mai

Dieses Jahr haben die Rosen besonders üppig geblüht, himmlisch geduftet und uns viele lauschige Plätze im Garten beschert. Dafür waren sie außergewöhnlich schnell mit der Blüte durch. Momentan sind nur vereinzelte Rosen zu finden. Meine verstorbene Mama nannte mich ja oft „Röschen“ und einer meiner Schwestern sagt heute noch „meine Rose“ zu mir. So habe ich zu den vielen Rosen hier im Garten eine ganz besonders innige Beziehung.

Mit Tara hier auf dem Schoß hatte ich den Entschluss gefasst, meinen Blog mit der Boom-Boom-Blog-Challenge von Judith Peters wieder zu beleben. Ich staune, denn das hier ist seitdem schon der 5. Artikel.

Etwas Kopfzerbrechen hat es mir dann mit dem ersten neuen Blogartikel doch gemacht… tagelang habe ich keinen Anfang damit gefunden (Foto unten rechts). Nachdem ich diese Blockade geteilt habe, ist es dann ja doch geflutscht und der Beitrag „Wie ich wurde, was ich bin“ ist mit vielen anderen zusammen Sonntags erschienen.

Ja und gesungen haben wir schon richtig oft zusammen dieses Jahr. Ein paar mal auch schon im Garten bzw auf der Terasse. Die Kreise sind alleine dadurch schon größer geworden, dass wir weiter auseinander sitzen, als früher (haha). Zusammen singen war auf jeden Fall auch so ein richtig großer Herzenswunsch zum Jahresanfang, der wahr geworden ist. Heute – also am Tag der Veröffentlichung dieses Beitrags singen wir wieder im Garten. Du kannst Dir sicher vorstellen, dass meine Freude gerade riesig ist!

Immer wieder gab es Besuch von meinen Nichten mit ihren Kindern. Besonders schön war der Besuch über Muttertag. Da konnte ich selbst meine mütterliche Energie ausleben und die beiden jungen Mütter etwas verwöhnen. Die vielen Blümchen, die ihre Jungs ihnen gepfückt haben, sind dann bei mir verblieben. Das war irgendwie auch voll schön – meine ersten Muttertagsblumen.

Rückblick Juni

Obwohl ich wieder mal so Rückenschmerzen hatte, dass ich mich kaum bewegen konnte, bin ich zusammen mit Peter in die Berge zu Boundless Moves mit Stefan Rainer gefahren. Auf 1500m auf der liebevoll geführten Berndlalm mit Ausblick auf die schneebedeckten Gletscher, habe ich wieder viel ganz wundervollen Kontakt zu meiner Bewegungsfreude gewonnen! Die kann unter Schmerzen ja schon mal flöten gehen… Oft ist viel mehr möglich, als wir uns vorstellen können! Dafür geht ein großes Dankeschön an Stefan Rainer und seine ansteckende Begeisterung für Bewegung!

Es war auch eine richtig schönen Gruppe bei Boundless Moves. Von echten Bewegungscracks über ganz normal sportliche Menschen, bis zu so körperlich eingeschränkten Bewegungsmuffeln wie mir… Und faszinierender Weise war für jeden was dabei!

Zur Sommersonnenwende hatte ich dieses Jahr zum ersten mal einen Blumenkranz. Ihn zu binden hat mich ganz viel mit meiner kindlichen Freude verbunden – und der Duft war regelrecht berauschend! Ein sehr erhebendes Gefühl so ein Blumenkranz. Kann ich wirklich empfehlen. Aus gesundheitlichen Gründen konnte ich das Fest und Feuer zur Sonnenwende leider nicht wie geplant im Garten machen. Dank der letzten 2 Jahre konnte ich spontan auf Zoom umstellen und habe mit einer ganz feinen, kleinen Runde ein sehr kraftvolles Ritual zusammen gemacht.

Erkennst Du hier auf dem Foto unten in der Mitte unseren griechischen Rasen im Hintergrund? Er hat uns inspiriert einen griechischen Abend bei uns im Garten zu machen. Es gab allerlei Leckereien, griechische Musik und heiß war es auch 🙂 Das war so richtig nach meinem Geschmack „ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt“ 😉

Dieses Jahr habe ich zum ersten mal so richtig viel Freude daran aus den Gartenfrüchten feine Aufstriche zu zaubern. Sonst war das eher Peters Ding. Stand so nicht auf meiner Wunschliste, fühlt sich aber trotzdem richtig schön an!

Während das ganzen Halbjahres

Bücher….. Ich habe dieses Jahr sooooo viele Bücher gelesen! Inspiriert durch einen Halbjahresrückblick mit Buchtiteln von Britta Weinbrandt auf Facebook habe ich auch mal geschaut, was ich so alles gelesen habe. Ich bin auf über 30 Bücher gekommen!!! Krass oder? Am allermeisten berührt haben mich dabei die 4 Bände von den Lehren der Großmütter – beginnend mit „Selbstermächtigung, die Offenbarung des zutiefst Weiblichen“. Es geht darum, dass es auf dieser Welt wieder mehr weibliche Energie braucht. Die weibliche und männliche Energie ist so aus der Balance geraten (erinnerst Du Dich an mein Thema mit der Balance oben?). Ich werde sicher an anderer Stelle mehr über diese Bücher und was es mit mir gemacht hat schreiben oder auch in meinem Podcast sprechen. Die Großmütter sind dabei übrigens ein Synonym für das göttlich Weibliche.

Mein Fazit

Frau steht in einer Wiese und breitet die Arme nach oben aus

Wenn ich auf dieses Halbjahr schaue, schaue ich gerne darauf: Meine Arme breite ich aus und empfange wie Sterntaler. Ich sehe, dass sich viele Wünsche bereits verwirklicht haben – vor allem im privaten Bereich.

Es gibt auch noch Potential: Beruflich habe ich weniger erreicht, als ich mir gewünscht habe. Ich freue mich, dass ich immerhin einige Menschen mit der Sehnsucht nach einer liebevollen Beziehung begleiten durfte noch mehr bei sich selbst und in ihrem inneren Frieden anzukommen. Und ich freue mich auf all das, was da noch kommen wird.

Und natürlich bin ich schon gespannt, was ich entdecken darf, wenn ich Anfang 2023 auf das ganze Jahr 2022 zurück schaue. Jetzt und heute säe ich den Wunsch, mehr Menschen mit meinem Blog zu erreichen. Bisher habe ich ja viel und regelmäßig auf Facebook geschrieben. Das darf sich verlagern in die weite Welt der Blogosphäre im www 🙂

Wie schaust Du auf Deine erste Jahreshälfte?

Ich wünsche Dir eine wundervolle Zeit!
Klangvolle Herzensgrüße
mit viiiiiiel Liebe
Deine Regina

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Frau steht in einer Wiese und breitet die Arme nach oben aus

Die Magie der Dankbarkeit

„Dankbar sind nicht die Glücklichen, sondern glücklich sind die Dankbaren“ sagte Francis Bacon sinngemäß.

Oft höre ich „Mir fällt es schwer mit der Dankbarkeit, wenn es nicht gut läuft.“ Und die Magie liegt eben genau darin, nicht (nur) dankbar zu sein, wenn es gut läuft – sondern (vor allem) dann, wenn die Umstände scheinbar keinen Grund zur Dankbarkeit geben.

Falls Du den Beitrag übrigens lieber anhören magst, findest Du die
Magie der Dankbarkeit als Folge 041 auch in meinem Podcast auf Anchor und
allen anderen gängigen Plattformen unter „Zwischen Stille und Klang„.

Wirklich dankbar zu sein bedeutet eben nicht, nur Danke zu sagen – ob jetzt einer Person oder dem Leben – wenn ich etwas bekomme. Das Geheimnis liegt darin, dankbar zu sein für das was ich bereits habe!!

Das Prinzip geben und nehmen

Wir halten so viel in unserem Leben für selbstverständlich, dass wir darüber schon vergessen, wie dankbar wir sein können für das, was wir haben. Oft merken wir, was wir haben, wenn es uns anfängt zu fehlen. Bei der Gesundheit z.B ist das ganz deutlich zu spüren. Wenn es mir anfängt körperlich schlecht zu gehen – wenn ich vielleicht einen Unfall habe und mich auf einmal nicht mehr bewegen kann – dann weiß ich auf einmal zu schätzen: Diese Möglichkeit spazieren zu gehen und mich frei zu bewegen.

Wenn ich Dinge für selbstverständlich nehme, bin ich in einem Nehmen-Modus. Das Wort sagt es ja schon so schön: Für selbstverständlich NEHMEN. Wenn ich etwas nehme, werde ich ganz natürlicher Weise etwas dafür geben müssen. Alles ist im Fluss. Oft geschieht das dann nicht bewußt oder freiwillig und wir haben das Gefühl, keinen Grund zur Dankbarkeit zu haben.

Wenn wir aber beginnen nichts für selbstverständlich zu nehmen und für die Dinge dankbar zu sein, die wir bereits haben, dann sind wir im Geben-Modus. Wir geben Dankbarkeit und in Folge werden wir etwas bekommen. In meiner Erfahrung waren das noch mehr Dinge, für die ich dankbar sein kann. Erinnere Dich: „Dankbar sind nicht die Glücklichen, sondern glücklich sind die Dankbaren“

Als ich vor einigen Jahren so richtig viel und bewußt anfing Dankbarkeit zu üben, begann mein Leben wirklich magisch zu werden. Und als ich die Dankbarkeit überall in meinem Körper fühlen konnte, intensivierte sich die Magie nochmal.

Dein Fokus verstärkt alles

Mal so nebenbei: Ganz oft haben wir den Fokus auf den Dingen, die wir verbessern wollen. Oder auf den Problemen, die es zu lösen gilt und damit beschäftigen wir uns aber ganz viel mit den Problemen! Das heißt, wir beschäftigen uns natürlich auch viel mit dem was uns nicht gefällt und was uns nicht gut tut. Vielleicht hast Du auch schonmal gemerkt, dass das ganz schön unzufrieden machen kann!? Ich habe jedenfalls früher in meinen Beziehungen viel an den Dingen „gearbeitet“, die nicht gut waren. Puh – alleine diese Formulierung fühlt sich heute schon so schwer an für mich.

Eine Frau in weißer Kleidung steht in einer Wiese und hält Ausschau

Heute liegt mein Fokus in meiner Beziehung und anderen Lebensbereichen darauf, die Dinge zu stärken, die mir gut tun und mir gefallen. Dort setzt auch der Klang immer an. Bei dem, was gut ist. Das wird ausgedehnt.

Die andere Ebene

Die Lösung liegt auf einer anderen Ebene, als das Problem. Wir können uns mit einer intensiven Praxis von Dankbarkeit ganz wunderbar selber auf diese andere Ebene bringen. Auf diese Ebene, wo die Lösungen wieder sichtbar und fühlbar werden. Eine grundsätzliche Haltung von Dankbarkeit macht uns innerlich weit und offen für das Feld der Möglichkeiten. Und die Möglichkeiten sind aus meiner Sicht unendlich.

Stell Dir vor, du suchst nur nach der Sch… , die auf deinem Weg liegt. Dann verpasst Du die ganzen schönen Ausblicke auf dem Weg. Dankbarkeit hilft Dir quasi, den Kopf zu heben und mehr zu sehen, als der Mist, der vor Dir liegt.

Über Dankbarkeit die Zukunft mit der Gegenwart verbinden

Schon heute für das dankbar sein, was ich in der Zukunft erhalte, hast Du vielleicht schon mal gehört. In meiner Wahrnehmung liegt ein großes Geheimnis in der Verbindung der Zukunft mit der Gegenwart: Ich schaue, was denn die Qualitäten dessen sind, was ich mir da für die Zukunft wünsche. Und dann schaue ich, wo habe ich das denn bereits jetzt in meinem Leben!?

Ich habe mir ja zum Beispiel lange die liebevolle, wertschätzende Beziehung gewünscht. So habe ich angefangen Ausschau zu halten, wo es sich liebevoll und wertschätzend in meinem Leben anfühlt. Auch jenseits der Beziehung, die ich mir wünschte.

Und genau dafür fing ich an wirklich dankbar zu sein.

Oder ein anders Beipiel aus dem Bereich Gesundheit: Ich habe oft Rückenschmerzen. Der Rücken tut immer wieder weh und schränkt mich auch immer wieder in meiner Bewegungsfreiheit ein. Wenn ich mir meinen Wunsch anschaue, dass mein Rücken nicht mehr weh tut und dass ich mich frei bewegen kann, dann kann ich sehen, dass ich mir Bewegugsfreiheit wünsche.

Es gibt ja ganz viele Körperteile, die kann ich frei bewegen. Ich kann ganz wunderbar meine Hände und meine Arme bewegen. Ich kann meine Augen bewegen. Ich kann alles sehen, auch wenn ich ich mittlerweile eine Brille brauche. Aber es gibt ganz viel, wo ich mich frei bewegen kann und ich kann ganz tiefe Dankbarkeit für das empfinden, wo ich mich frei bewegen kann.

Dafür übe ich mich in Dankbarkeit.

Über Dankbarkeit die Gegenwart mit der Vergangenheit verbinden

Auch in meiner Vergangenheit gab es viele Situationen, in denen ich das schon erlebt habe, was ich mir jetzt für die Zukunft wünsche. Vielleicht in anderen Formen. Aber wenn ich beginne die Qualitäten hinter den Formen zu erforschen, dann kann ich die Qualitäten in aller Regel auch schon in meinem Leben entdecken.

Dann kann ich auch noch die Dankbarkeit für das ganz intensiv praktizieren: Ich fühle Dankbarkeit für die ganze Beweglichkeit, die ich bereits in der Vergangenheit hatte. Ich kann mich in den schönsten Momenten visualisieren, wie ich mich frei und leicht bewegt habe und dafür dankbar sein.

In Bezug auf die wertschätzende Beziehung kann ich mir jede Situation vor mein geistiges Auge rufen, in der ich Wertschätzung und einen liebevollen Umgang erlebt habe. Denk dran: Was wäre, nichts für selbstverständlich zu nehmen!? Ich erinnere mich auch an die Situationen, in denen ich selbst wertschätzend oder liebevoll war. Und ich mache die Freude und Dankbarkeit darüber in mir groß.

Der Punkt, an dem die Magie der Dankbarkeit entsteht

Wenn ich jetzt die beiden oberen Punkte verbinde, verbinde ich die Zukunft und die Vergangenheit mit der Gegenwart. Und da beginnt die Magie der Dankbarkeit.

Eine Frau in weißer Kleidung steht mit gefalteten Händen in einer Wiese

Dankbar sein für die Beweglichkeit, die ich jetzt habe und dann gleichzeitig auch schon eine Dankbarkeit für die Beweglichkeit, die ich mir noch wünsche: Damit verbinde ich Zukunft mit der Gegenwart. UND die Vergangenheit mit der Gegenwart – dann fällt die Zukunft und die Vergangenheit in diesem Jetzt zusammen. Dieses JETZT, von dem so viele Weisheitslehrer sprechen. Dieses gegenwärtig im Jetzt sein ist immer wieder der Schlüssel:


Ich bin JETZT dankbar und freue mich für das, was ich in der Vergangenheit bereits hatte.
Ich bin JETZT dankbar und freue mich für das, was ich in der Zukunft haben werde.
Ich bin JETZT dankbar und freue mich für das, was ich jetzt schon von dem in meinem Leben finden kann, was ich mir für die Zukunft wünsche.

Da entsteht wirklich eine unglaubliche Kraft und Magie und werden Wunder möglich. Dann beginnen Synchronizitäten im Leben und DAS ist aus meiner Sicht die WAHRE Magie der Dankbarkeit.

Magie entsteht nicht, wenn ich dankbar bin für Sachen, die ich bekomme. Auch nicht, wenn für etwas, das ich mir gewünscht habe. Wie Du jetzt vielleicht merkst, ist das nur ein kleiner Teil der Dankbarkeit, um die es bei der Magie der Dankbarkeit geht. Erinnere dich: „Dankbar sind nicht die Glücklichen, sondern glücklich sind die Dankbaren“

Magnetisch sein

Wenn Du schaust: Wo habe ich das denn jetzt schon in meinem Leben und dafür Dankbarkeit ausdehnst, dann wirst Du zu einem Resonanzraum, mit dem Deine Wünsche in Resonanz gehen können. Alles ist in Resonanz miteinander. Alles ist miteinander verbunden und wenn ich Dankbarkeit für das, was ich mir wünsche in mir ausdehne, dann werde ich zum Magnet. Der Magnet von dem all die Dinge angezogen werden können, die eine ähnliche Frequenz haben. Gleich und gleich gesellt sich gerne, hast Du sicher auch schon gehört.

Dankbar von der Theorie in die Praxis

Ich mag dir eine winzige kleine Übung hier ans Herz legen: Das ist am Abend mit Dankbarkeit auf das zu schauen, was schön war an diesem Tag. Halte Ausschau nach dem, was Dich an diesem Tag erfreut hat. Und dann sage dir das magische Wort: DANKE.

Du kannst Dir dazu einen kleinen Stein suchen, den du irgendwo auf dem Spaziergang findest, und an dein Bett legen. Ich habe einen Rosenquarz-Anhänger genommen, den ich sowieso immer an an meinem Hals an meiner Kette hängen habe.

Nimm diesen Stein, wenn Du abends ins Bett gehst, in die Hand. Denke an das, was schön war an diesem Tag und sage dir ein DANKE.

Du verstärkst damit noch mal die Dankbarkeit in dir für das, was war an diesem Tag. Du beschließt diesen Tag in Dankbarkeit und gehst dankbar in die Nacht. Also idealerweise machst du das wirklich als allerletztes, wenn du ins Bett gehst. Du gibst dir damit die Chance am nächsten Morgen mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit auch schon mit einem guten Gefühl wieder aufzuwachen und in den Tag zu starten.

Ganz oft starten wir schlecht in den Tag, weil wir mit einer schlechten Stimmung in die Nacht gegangen sind. Wenn du den Tag am Abend so beschließt, dann ist das ein ganz wunderbarer Nährboden dafür, dass der nächste Tag auch schon gut beginnen kann

Wenn Du Kinder oder andere Menschen an Deiner Seite hast, ist es auch wundervoll, das Schöne des Tages beim Abendessen zu teilen. Ich mache das jeden Abend zusammen mit Peter. Und zusätzlich denke ich im Bett nochmal an das Schöne und flüstere meinem Stein ein DANKE.

Diese Übung kostet Dich nichts außer einen bewußten Gedanken am Abend und schafft wirklich den Boden für Wunder und Magie.

Jeden Tag eine magische Übung

Letztes Jahr habe ich einen kleinen freien Kurs über Telegram angeboten, bei dem es per Audio drei Wochen lang jeden Tag einen Übungsimpuls gab. Wenn Du magst, hüpf gerne in den Kanal und höre dir jeden Tag eine Nachricht von mir an. Und ganz wichtig: Mache die Übungen! Denn die Magie entsteht beim Tun und Sein – nicht beim Lesen oder Hören 😉

So wünsche ich dir Magie in deinem Leben, viel Glück und viel Segen auf all deinen Wegen. Mögen sich deine Herzenswünsche erfüllen. Ich wünsche Dir die Möglichkeit, dich mit der Magie der Dankbarkeit auf eine andere Ebene erheben zu können, als das Problem entstanden ist. Mögest Du mit Leichtigkeit und Freude Zugriff auf die Lösungen haben, die es in deinem Leben braucht. Mögest Du glücklich sein. Erinnere Dich: „Dankbar sind nicht die Glücklichen, sondern glücklich sind die Dankbaren“

Klangvolle Herzensgrüße und alles alles Liebe von mir zu dir
deine Regina

Eine Frau in weißer Kleidung steht in einer Wiese und formt mit den Händen ein Herz

Mehr über mich und meinen Weg findest Du auch in diesem Blogbeitrag „Wie ich wurde, was ich bin“