Frau mit mittellangen Locken liegt auf die Ellbogen aufgestützt in einer Ganseblümchen Wiese

Zeit für Dich

„Du kannst dir deine Familie nicht aussuchen, aber du kannst dir sehr wohl deine Freunde aussuchen.“

Auch wenn ich mit dem, was ich da von Osho gehört habe, nicht ganz übereinstimme. Ich habe nämlich die Idee, dass wir uns unsere Familie sehr wohl ausgesucht haben….

Trotzdem ist er so viel Wahres dran! Ich tue sehr wohl daran, die Menschen mit denen ich mich umgebe, wohl zu wählen. Früher habe ich viel Kontakt aus Gewohnheit gepflegt, auch wenn er mir nicht wirklich gut getan haben… Da war eine Freundin, sie begleitete mich schon seit der Grundschule. Der Kontakt wurde irgendwann nur noch anstrengend und irgendwie auch hohl. So eine leere Hülse, weißt du.

Zeit aufzuräumen

Erst, als es mir richtig schlecht ging, habe ich ganz viel auf den Prüfstand gestellt und aussortiert.

Ich habe mich von Kleidungsstücken getrennt, die nicht mehr zu mir passten. Ich habe meine Haare abgeschnitten und meine Wohnung gekündigt. Ich habe Platz gemacht für neue Freundschaften. Gerade kürzlich habe ich auch auf meiner FreundeListe auf Facebook und in meinem Telefonadressbuch wieder Platz frei gemacht. Heute geht das zum Glück viel schneller, wenn mir was nicht gut tut.

Zeit für neue Erfahrung

2011 zerbach mein Leben bzw die Pläne, die ich mir von ihm gemacht hatte in 1000 Scherben: Mein Burnout war auf seinem Höhepunkt – ich konnte den Job nicht mehr machen, die sehnlichst gewünschten Kinder hatte ich mit 39 immer noch nicht , dafür war meine Beziehung zerbrochen. Da hat das Leben mir zum Teil nicht ganz freiwillig Platz in verschiedenen Bereichen gemacht.

Als ich vor 2013 meinen Hausstand aufgelöst hatte und auf der Reise war, verbrachte ich mein Silvester in einem Yoga Vidya Ashram. Das war nach meiner Kindheit vermutlich das erste Silvester ohne Alkohol, und als es in der Ferne knallte, habe ich meditiert. Das hätte mir vorher mal einer erzählen sollen. Und ich kann dir sagen: Es war mein schönstes Silvester bis dahin.

In diesen Tagen habe ich viel gesungen, getanzt, Yoga gemacht und meditiert. Und ich habe viel geweint…. Da war so viel Verbundenheit und Liebe im Feld. Und ich habe die Fesseln meines bisherigen Lebens so sehr gespürt. Immer wieder habe ich mich gefragt: Was ist eigentlich das wirkliche Leben? Der ganz normale Wahnsinn da draußen? Oder dieses liebevolle Feld hier?

Zeit Neues einzuladen

In mir war dabei eine tiefe Sehnsucht entstanden, dieses liebevolle Feld in meinem Alltag zu haben – Ich wusste nicht wie. Ich wusste nur dass! Heute weiß ich auch wie.

Ich glaube wohl, ein entscheidender Schlüssel dazu war, mich selbst in diese Qualitäten hinein zu entwickeln. Ich glaube heute, dass das wahre Leben nicht entweder dieser ganz normale Wahnsinn ist, oder dieses liebevolle Feld. Es ist sowohl als auch. Und ich glaube, ich habe immer eine Wahl, wo ich mich selbst auf diesem Spannungsbogen bewege. Dort wo ich mich selbst bewege, ist auch meine Welt.

Zeit für mehr BewusstSein

„Du kannst dir deine Familie nicht aussuchen, aber du kannst dir sehr wohl deine Freunde aussuchen.“ habe ich ganz oben zitiert. Und ich begann bewusst auszusuchen.

Gesellschaft: bewusst wählte und wähle ich, mit welchen Menschen ich mich umgebe, denn ich werde zum Durchschnitt der Menschen, mit denen ich bin.

Essen: Wenn ich die Wahl habe, verzichte ich auf tierische Anteile, und nehme liebevoll angebautes Gemüse. Am besten aus unserem Garten oder dem Wald.

Als ich noch viel Fleisch – erzeugt unter unwürdigen, brutalen Umständen – gegessen habe, war ich voll von Angst. Heute habe ich viel weniger Angst. Mal von meiner fürchterlichen Flugangst abgesehen…. Aber das wird jetzt auch werden!

Okay, ich glaube, dass Angst sehr vielschichtig ist und Ernährung nur ein Aspekt. Natürlich habe ich auch noch mehr gemacht, als meine Ernährung und Gesellschaft umzustellen.

Gedanken: Meine Gedanken tanzen nicht mehr selbständig Tango in meinem Kopf. Wenn ich mich erwische, in negative Spiralen zu geraten, wähle ich bewusst neu. Das gelingt natürlich nicht immer und nicht immer sofort. Aber immer öfter und immer schneller. Daraus resulieren auch die Gefühle. Ganz zu Beginn, als mir bewusst wurde, dass ich meinen Gedanken und Gefühlen nicht ausgeliefert bin, habe ich Mantras gesummt oder gesungen, um mich am Verstand vorbei auf etwas Freudvolleres einzuschwingen. Heute weiß ich, dass Klang eine magische Unterstützung ist, den plappernden Kopf zur Ruhe zu bringen und mich in meine Mitte zu schwingen.

Informationen: Immer wieder entscheide ich mich bewusst, welche Informationen ich mir reinziehe. Dabei frage ich mich immer wieder: Tut mir das gut? Kann ich zumindest in meiner Mitte bleiben? Wenn ich das nicht bejahen kann, entscheide ich mich gegen Informationen. Auch wenn andere meinen mir sagen zu müssen, dass das wichtig wäre. Was mittlerweile wirklich wichtig für mich ist, ist dass ich ein Beitrag in der Welt sein kann. Und das kann ich nur, wenn ich in meiner Mitte bleiben kann.

Zeit für Neu-Erfindungen

Das war natürlich nicht immer so. Und mit diesen bewussten Veränderungen geschah etwas Wundervolles:

Ich habe mich selbst neu erfunden. Und der Klang der Leichtigkeit hat mich gefunden. Ich habe mich in einer Form erfunden, wie ich es mir früher nicht hätte vorstellen können. Ich war bereit, jede Vorstellung von dem, was ich bin, aufzugeben. Meine Identität als Partnerin und BWL’in hatte ich ohnehin schon verloren. Ich habe also nicht alles freiwillig losgelassen. Lach!

In den vergangenen Jahren bin ich durch viele Ausbildungen und Selbsterfahrungsseminare mir und dem, was ich wirklich bin, immer näher gekommen. Die Auseinandersetzung damit, wie und mit was ich in der Welt wirken will, haben all das noch getoppt. Heute weiß ich, dass ich nicht zu ruhig und langweilig bin, sondern der Ruhepol, bei dem Menschen sich erinnern können, wie ihre Seele wirklich lieben will.

Zeit für Dankbarkeit

Bevor mein Leben in alle Scherben zerbrach, konnte ich Gefühle nicht mehr im Körper fühlen. Ich habe sie damals nur noch „gedacht“. Aber Gefühe, wie das Wort schon sagt, wollen GEFÜHLT werden.

Heute bin ich dankbar für das, was ich damals für den Scherbenhaufen meines Lebens hielt. Diese Scherben haben sich zu etwas zusammengefügt, was ich einfach richtig klasse anfühlt! Und ich fühle doch so gerne!!!

Dankbarkeit ist übrigens ein wirklich magisches Element, wenn Du etwas in Deinem Leben verschönern möchtest. Ich sage dazu gerne „Die Magie der Dankbarkeit“. Dazu findest du hier einen Blog von mir und hier auch einen Podcast.

Auf Telegram habe ich sogar einen kleinen freien Kurs zur Magie der Dankbarkeit, wenn Du da mal rüber hüpfen magst.

Deine Zeit ist jetzt

Für was ist gerade Zeit in Deinem Leben? Und für was wünschst Du Dir noch mehr Zeit in Deinem Leben? Hinterlasse mir gerne ein Kommentar und/oder schreibe Dir auf, für was jetzt Deine Zeit ist. Du kannst Dir Deine Familie vielleicht nicht aussuchen. Du kannst jetzt beginnen zu wählen, welchen Dingen und Qualitäten Du mehr Raum geben willst. Das kann Klein anfangen und sich immer weiter ausdehnen. So dass Du immer mehr, bei dir selbst ankommst.

Frau mit mittellangen Locken liegt auf die Ellbogen aufgestützt in einer Ganseblümchen Wiese
Ich geniese oft Zeit in der Natur. Das bringt mich immer wieder ganz schnell in meine Mitte.

Klangvolle Herzensgrüße
Deine Regina

Bei mir kannst du zur Ruhe kommen und dich erinnern, wie deine Seele wirklich lieben will.

Wenn du regelmäßig liebevolle Seelen-Impulse, Infos über neue Angebote von mir und den Klang „du bist willkommen“ zur Begrüßung erhalten möchtest, sende mir einfach eine Email an rkienetz@gmx.de mit dem Vermerk Seelen-Impulse.

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