Wie kann meine Welt ohne Geld sein?

Guten Morgen!

Verschlafen reibe ich mir die Augen, als der Wecker klingelt. Heute wird Bhavaan wirklich zum letzten Mal vom Wecker für die Frühschicht geweckt, um als Zahnarzt die bestmögliche Lösung für die Zahnprobleme seiner Patienten zu finden. Eigentlich wäre er schon seit einem Jahr in Rente.

Doch als endlich die wirtschaftlichen Zwänge im Gesundheitssystem ad acta gelegt werden konnten, hatte er beschlossen, noch etwas länger als Zahnarzt zu wirken.

So machte ihm die Arbeit wieder richtig Spaß. Aber jetzt wurde es Zeit, seiner großen Leidenschaft, dem künstlerischen Schaffen, mehr Raum zu geben.

Herausfordernde Überraschung

Zwei Jahre ist die Regierungsankündigung mittlerweile her, dass es in einem Jahr kein Geld mehr geben wird. Ein Jahr leben wir jetzt schon damit.

Als klar war, dass es kein Geld mehr geben würde,
als klar war, dass wir uns nicht mehr mit Konsum für unser hart verdientes Geld belohnen müssen,
als klar war, dass Ressourcen frei fließen werden, da war es Zeit, uns vorzubereiten.

Dieses Jahr von der Ankündigung bis zur Realisierung verging wirklich rasend schnell.

Deshalb gaben wir echt Gas, uns in ein inneres Gefühl der Fülle zu bringen. Wir übten uns täglich in Dankbarkeit und Wertschätzung.

Wir begannen bewusst zu verschenken und Geschenke zu empfangen. Das war am Anfang gar nicht so einfach, wie es klingt. Besonders das Geschenke annehmen. Doch es floss von Tag zu Tag leichter hin und her.

Das Wunder der Freiheit

Vor einem Jahr war es dann endlich soweit. Geld wurde Geschichte der Vergangenheit. Frei fließende Ressourcen wurde zu unserer täglichen Story.

Ich kann zwar wirklich nicht sagen, dass alle, die ich kenne, es geschafft haben, sich mit dieser Freiheit sicher zu fühlen. Ich weiß nur, dass es immer mehr werden.

Meine Nachbarin Astrid, die vorher beim Finanzamt gearbeitet hat, kommt jetzt zweimal in der Woche mit mir in den Kindergarten. Dort singen und tanzen wir mit den Kleinen und haben einen riesen Spaß miteinander.

Meine sanften Klang-bewegt-Kurse und das SingMit mache ich immer noch mit großer Freude. Der Singkreis ist riesig geworden und die Klang-bewegt-Kurse haben lange Wartelisten bekommen. Der Raum bietet ja nur begrenzte Kapazität.

Genuss und Heilung

Vermutlich ist die Nachfrage so stark gestiegen, weil die Menschen nicht mehr so gestresst sind und jetzt mehr Zeit haben, anstatt so viel zu arbeiten. Jetzt haben sie mehr Zeit zum umeinander sein und genießen.

Genuss ist der Klang nicht nur für mich, sondern auch für die Empfänger. Klang unterstützt uns wirklich ganz fantastisch dabei, alte Muster zu transformieren. In der Entspannung, die mit dem Klang der Klangschalen einhergeht, geschieht Heilung ganz leicht.

Alte Erfahrungen sind in unserem Körper gespeichert. Dr. Masaru Emoto hat ganz wunderbar sichtbar gemacht, wie Information die Struktur von Wasser verändert. So sind unsere Strukturen im Körper mit den alten Erfahrungen bzw Informationen belegt. „Der Geist ist willig doch das Fleisch ist schwach.“

Das heißt: ich kann mental sehr schnell etwas erkennen, doch im Fleisch, im Körper ist noch das ganze Alte Erleben abgespeichert. Die Klang-Struktur der Klangschalen spiegelt die Resonanz der kosmischen, der göttlichen Ordnung. So können die Klangschalen den Körper unterstützen neue mentale Erkenntnisse zu integrieren.

Hier auf dem Foto ist sehr schön zu sehen, dass die angeschlägelte Klangschale im Wasser nicht einfach Kreise zieht, sondern wunderschöne geometrische Formen in Wasser zeichnet.

Für die Klangreisen, die wir in der Gruppe erleben, gibt es seit kurzem einen genialen Raum mit Holzfußboden und Hammer Akustik. Ich hätte nicht gedacht, dass die Klangreisen ohne elektronischen Verstärker mit so großen Gruppen möglich sein könnten.

Aber es ist möglich!

Jeder so, wie es gefällt

Einige Nachbarn haben begonnen zwischen ihren Blumen wieder Gemüse anzubauen. Daraus hat sich ein reger Gemüse Austausch entwickelt. Da wir alle sowieso mehr Gemüse haben, als wir selber essen können, teilen wir es natürlich auch mit denen, die kein Gemüse angebaut haben.

Die Junge Friseurin aus unserem Viertel schneidet nur noch ab und zu Haare. Und dann auch nicht mehr im Salon, sondern bei unserem kleinen geselligen come together. Da bringt jeder was zu Essen mit, manchmal singen wir zusammen und wir tauschen uns mit dem, was so gebraucht wird, aus. Dafür geht sie jetzt einmal in der Woche ins Pflegeheim, um dort mit den Omas und Opas zu basteln und in der Küche zu helfen. Sie hatte selbst keine Großeltern und holt das jetzt quasi nach.

Besonders happy bin ich, dass ich das Haus nicht putzen muss. Eine gute Seele aus dem Singkreis wirbelt einmal in der Woche wie der Blitz durch. Ich staune immer, wie sie in der kurzen Zeit das ganze Haus blitzeblank auf Vordermann bringt.

Alles in allem, bringt sich einfach jeder mit dem ein, was er gut kann und ihm leicht fällt. Gott sei Dank haben wir ja immer noch verschiedene Stärken und Schwächen. Damit unterstützen wir uns gegenseitig.

Was wirklich wichtig ist

Weil diese ganzen Jobs in den Finanzbereichen weggefallen sind, sind unglaublich viele Ressourcen frei geworden für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens. Mein Steuerberater betätigt sich jetzt mit großer Freude für 4 Tage in der Woche beim örtlichen Landwirt. Sein größter Spaß ist die Heuernte im Sommer. Wenn er Glück hat, darf er sogar Traktor fahren. Das war schon sein Kindheitstraum!

In den Handwerksbetrieben gibt es endlich wieder Mitarbeiter. Zuhause rumsitzen und sich nicht einbringen, dazu hat fast niemand Lust. Die meisten haben nach den ersten sechs Wochen Pause, die sie auch sehr genossen haben, gesucht und gefunden, was sie schon immer gerne tun wollten.

Ich bin wirklich sehr gespannt, wo diese Reise noch hingeht, wenn ich sehe, wo wir jetzt nach einem Jahr bereits angekommen sind.

Hätte ich mir kaum zu träumen gewagt!

Träume ich?

Wenn Du diesen Text jetzt gelesen hast, fragst Du Dich vielleicht, ob ich aus der Zukunft schreibe, träume oder in welchem Land ich wohl lebe? Vielleicht ist die Antwort: Ja, nein, sowohl, als auch.

„You, you may say I’m a dreamer – But I’m not the only one
I hope someday you will join us – And the world will be as one“
John Lennon

„Du sagst vielleicht, ich sei ein Träumer – Aber ich bin nicht der einzige.
Ich hoffe, dass du dich uns eines Tages anschließen wirst – Und die Welt wird eins sein“

Ich habe bereits begonnen, einen kleinen Teil dieser Vision zu leben: Mein SingMit ist bereits ein Geschenk an die Welt. Klamotten finden immer wieder bei geselligen „Stoffwechsel-Events“ einen neuen Besitzer und das Obst aus dem Garten teilen wir schon lange mit Freunden, Familie und Nachbarn.

Kannst Du Dir vorstellen, wie eine Welt ohne Geld aussehen könnte? Wenn Du Dir das vorstellen kannst, wie könnte so ein konkreter Tag aussehen? Vielleicht hast Du Lust auch eine Geschichte von einer Welt ohne Geld zu schreiben?

Viel Spaß!

Einladung zum Klang

Klangvolle Herzensgrüße
von Deiner Regina

Zentrum der Stille und des Klangs
Regina Aruna Kienetz

Ich erinnere Menschen an den Klang ihres eigenen Lebens. So wie ihr ureigener Klang ursprünglich gemeint war. Wenn Du Dich nach Deinem ureigenen Klang sehnst, melde Dich gerne für ein kostenloses Orientierungsgespräch bei per Mail bei mir: rkienetz@gmx.de

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Dieser Beitrag ist übrigens auch auf https://the-coach.net/ erschienen. Dort findest Du weitere interessante Artikel zu diesem und anderen Themen.

Schau doch mal rein!

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PS: Der wunderschöne Text dieser Welt von John Lennon in Deutscher Übersetzung:

„Stell dir vor, es gäbe keinen Himmel
Es ist ganz einfach, wenn du es versuchst
Keine Hölle unter uns
Über uns nur Weite

Stelle dir all diese Leute vor, die im Jetzt leben

Stelle dir vor, es gäbe keine Länder
Es ist nicht schwer, dies zu tun
Niemanden zu töten oder für etwas zu sterben
Und auch keine Religionen

Stelle dir all die Menschen in Frieden lebend vor

Du sagst vielleicht, ich sei ein Träumer
Aber ich bin nicht der einzige
Ich hoffe, dass du dich uns eines Tages anschließen wirst

Und die Welt wird eins sein

Stelle dir vor es gäbe keine Besitztümer
Ich frage mich, ob du das kannst
Keine Notwendigkeit für Habgier oder Hunger
Verbundenheit zwischen den Menschen

Stelle dir all die Menschen vor, die die Welt miteinander teilen

Du sagst vielleicht, ich sei ein Träumer
Aber ich bin nicht der einzige
Ich hoffe, dass du dich uns eines Tages anschließen wirst

Und die Welt wird eins sein

6 Gedanken zu „Wie kann meine Welt ohne Geld sein?

  1. Danke für diesen Beitrag und das spannende Gedankenexperiment. Ich persönlich kann mir eine Welt ohne Geld nicht vorstellen – wie sollte das sein? Gleichzeitig glaube ich auch nicht, dass Geld ein Ursprung unseres Problems ist, sondern vielmehr nur ein zu unrecht verurteiltes Konstrukt, das nichts weiter ist als Energie, die wir mit Bedeutung aufladen. Das ist zumindest meine Wahrheit.

    • Liebe Nora,
      um diese Vision Wirklichkeit werden lassen zu können, braucht es aus meiner Sicht auch noch mehr Bewußtsein. So wie die meisten derzeit unterwegs sind, würde es sicher noch nicht funktionieren. Ich träume auch von den frei fliessenden Ressourcen. Von Menschen, die sich in der Fülle fühlen und deshalb nichts horten müssen.
      Ganz liebe Grüße
      Regina

  2. Liebe Regina

    eine wundervolle Vision. Das fühlt sich schon beim Lesen entspannend an. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass das eines Tages so oder so ähnlich ganz normal sein wird. So wie es jetzt läuft, geht es nicht mehr lange und es gibt immer mehr Menschen, die das längst erkannt haben und nach Alterativen suchen und auch finden. Youtube ist voll von solchen Berichten. Da macht Mut!
    in diesem Sinne, danke für dein „Träumen“.
    alles Liebe
    Barbara

    • Liebe Barbara,
      ja, es gibt ganz viele Menschen, die sich da schon viel konkreter mit dem Thema auseinandergesetzt haben. In meiner Welt stärkt jeder Traum, der davon träumt dieses Feld, diese Vision…
      Klangvolle Herzensgrüße
      Regina

  3. Liebe Regina,
    Als ich deine Vision las, kamen mir gleich Bilder von Menschen, die ein Ehrenamt bekleiden.
    Unsere Gesellschaft wird immer älter und es ist schon Realität, dass rüstige Rentner neben der Rente ehrenamtlich arbeiten, z. B. in Kindergärten vorlesen, der Familie beim Enkelgrossziehen helfen, Handwerke ausüben, u.v.m. Hier treffen sich Vision ohne Geld und Realität bereits.
    Was ich bedauerlich finde, ist das Aufschieben der Träumeverwirklichung bis nach der Rente…Wer weiss schon, wie alt wir werden und freudloses Schuften für die Zeit „danach“ macht ja auch eher krank als glücklich alt. Von daher wünsche ich mir mehr bewusstes Leben im Jetzt…und das Ehrenamt ist ein stückweit der Anfang in ein bewusstes Gemeinschaftsleben, wo ohne Geld geteilt, gewirtschaftet und sich selber verwirklicht wird… Und das von Menschen unterschiedlichen Alters…

    • Liebe Andrea,
      ja, in vielen Bereichen leben wir das bereits. Das macht mich auch ganz zuversichtlich. Und es sind nicht nur die Rentner, die sich ehrenamtlich engagieren.
      Herzensgrüße
      Regina

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